EBSCO prognostiziert für 2023 verhältnismäßig moderate Steigerungen bei den Zeitschriftenpreisen
Datum: 3. Dezember 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Der Datenbankhost EBSCO hat seine jährliche Prognose1 für die Entwicklung von wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Der „Serial Price Projection Report“ beruht auf einer durch EBSCO durchgeführten Umfrage unter einer Vielzahl von Verlagen sowie einer Analyse von historischen Preisdaten. Der Bericht soll Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen in die Lage versetzen, ihre Budgetplanungen optimaler zu gestalten. Laut EBSCO werden für das kommende Jahr relativ moderate Preissteigerungen prognostiziert, die unter den jetzigen Inflationsraten in den USA, Großbritannien und Deutschland liegen. Allerdings müssen Informationseinrichtungen in Europa gerade für US-amerikanische Zeitschriften auch die für sie eher negative Entwicklung des Euro-Dollars-Währungskurses berücksichtigen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...