zum Inhalt springen

Bei der Digitalisierung sollte der Fokus auf dem Menschen liegen

Datum: 18. Dezember 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Dass Digitalisierung mehr ist als nur ein schönes Schlagwort für Management-Bücher und Medienbeiträge, haben die deutschen Unternehmen und deren Mitarbeiter in den letzten Jahren nachhaltig zu spüren bekommen. So gehört es selbst für kleine Unternehmen zum Standard, dass Rechnungen digitalisiert werden, Akten in elektronischer Form aufbewahrt werden und Mitarbeiter standortunabhängig an Dokumenten zusammenarbeiten. Digitalisierung bedeutet aber nicht nur weniger Papier und mehr elektronische Dokumente. Digitalisierung bedeutet auch, immer mehr Geld in diesen Transformationsprozess investieren zu müssen. Es bedeutet weiter, dass Mitarbeiter über mehr digitale Kompetenzen verfügen müssen. Schließlich tauchen fast täglich neue Technologien auf, die den Veränderungswillen der Unternehmen und der Menschen auf die Probe stellen. Kurz gesagt verändert die Digitalisierung nicht nur Technologien, Geschäftsprozesse und Unternehmenskulturen, sondern das gesamte bisherige Konzept von Arbeit, und das in einem immer schnelleren Tempo. Es ist nicht verwunderlich, wenn viele befürchten irgendwann den Anschluss zu verlieren. Eine neue Studie von Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Tata Consultancy Services zeigt auf, dass viele Unternehmen diese Problematik erkannt haben und verstärkt ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt der notwendigen Digitalisierungsprozesse stellen. Digitalisierung ist schließlich mehr, als nur neue Tools oder Technologien einzusetzen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Schlagworte:

Mehr zum Thema:

Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume...

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über...

Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen der Gegenwart zu bewältigen?

Bibliotheken sind seit jeher Orte des Vertrauens. Bibliothekar:innen hören zu, beraten und begleiten. Nicht selten übernehmen sie dabei eine Rolle, die an therapeutische Gespräche erinnert. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Konzept neue Aufmerksamkeit, das zugleich...