Welche Faktoren entscheiden über die Nutzung von Printbüchern und E-Books?
Datum: 27. März 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Nutzung von Printsammlungen in wissenschaftlichen Bibliotheken ist schon seit Jahrzehnten ein häufig untersuchtes Forschungsthema in der Bibliothekswissenschaft. In den meisten dieser Untersuchungen wird gemessen, welcher Teil einer Bibliothekssammlung – meistens definiert durch das Publikationsdatum oder das Erwerbungsdatum – wie oft in einem bestimmten Zeitraum ausgeliehen wurde. Ebenso existieren inzwischen einige Arbeiten, die sich mit der Nutzungshäufigkeit erworbener E-Books beschäftigen. Allerdings gibt es praktisch keine Untersuchung, die Print und E-Books bezüglich der Nutzungshäufigkeit direkt miteinander vergleicht. Anhand einer Fallstudie wird in diesem Artikel untersucht, wie sich die Nutzungsraten gedruckter und elektronischer Buchbestände unterscheiden, die im gleichen Zeitraume erworben wurden. Daneben wird u. a. auch analysiert, ob unterschiedliche Erwerbungsmodelle die Nutzungshäufigkeit von Büchern beeinflussen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren

Der Kampf gegen COVID-19 hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu übergegangen sind, ihre Forschungsergebnisse als Preprints zu veröffentlichen. Denn durch das in Fachzeitschriften übliche Begutachtungsprozesses...

KI, Expertensysteme und Roboter für die Bibliothek

Tagtäglich berichten Medien, wie die Künstliche Intelligenz (KI) in den nächsten Jahren unser Leben verändern wird. Tatsächlich nutzen wir aber schon längst solche intelligenten Lösungen und Anwendungen, ohne dass es uns bewusst ist. Auch in Bibliotheken hat die KI...