Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen
Datum: 3. Mai 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Trends

Aktuell erschüttert der Ukraine-Krieg die Welt. Inzwischen sind schon viele Tausende Opfer zu beklagen. In der Börsensprache stellt dieser Krieg einen sogenannten Schwarzer Schwan dar, d. h. ein eigentlich undenkbares bzw. sehr unwahrscheinliches Ereignis tritt tatsächlich ein. Kaum verliert die Corona-Krise an Vehemenz, steht nun mit dem Krieg mitten in Europa der nächste globale Krisenfall da. Wie bei jeder militärischen Auseinandersetzung ist auch bei diesem Angriffskrieg Russlands die Wahrheit das erste Opfer. Der deutsche Hightech-Verband Bitkom hat nun eine Untersuchung veröffentlicht, die sich mit den Reaktionen der Deutschen auf den Ukraine-Krieg beschäftigt. Dazu gehört auch die Erforschung des Informationsbedürfnisses der deutschen Bevölkerung. Die Ergebnisse zeigen: Wir erleben nicht nur einen militärischen Konflikt, sondern auch einen Informationskrieg. Wir leben in einem neuen Informations-Zeitalter, das sich vermehrt mit Fragen zu Zensur und Wahrheit konfrontiert sieht. Und immer deutlicher wird auch, dass ein wichtiger Grund für diese Entwicklung die dramatisch veränderte Medienlandschaft ist. Die Bitkom-Studie zeigt, wie groß das Informationsbedürfnis der deutschen Bevölkerung und wie angeschlagen gleichzeitig ihr Vertrauen in die Informationssicherheit im Land ist.

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