zum Inhalt springen

Studie: Seit den 1950er Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen

Datum: 30. Januar 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Neue Technologien, besonders die Künstliche Intelligenz (KI), versprechen auch für die Wissenschaft bahnbrechende Durchbrüche und disruptive Innovationen. Eine aktuell publizierte Studie1 setzt hinter diese optimistischen Erwartungshaltung aber ein sehr großes Fragezeichen. Laut dieser Arbeit hat die Innovationsfähigkeit der Menschheit mit der Generation unserer Großeltern bereits den Höhepunkt überschritten. Seit den 1950er Jahren soll die Wissenschaft demzufolge deutlich weniger innovativ geworden sein. Und die Autorinnen und Autoren dieser Arbeit machen auch kaum Hoffnungen, dass sich an diesem Trend in absehbarer Zeit etwas ändert. Was die Gründe für diese Entwicklung sind, darüber lässt sich derzeit mehrheitlich nur spekulieren2. Erwähnt wird aber, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute viel zu wenig Zeit zum Recherchieren und Überlegen haben, da sie unter einem permanenten Zeitdruck stehen. Daher wird gefordert, dass den heutigen Forschenden durch Hochschulen, die Politik und Forschungsförderern wieder mehr Zeit eingeräumt wird.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume...

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über...

Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen der Gegenwart zu bewältigen?

Bibliotheken sind seit jeher Orte des Vertrauens. Bibliothekar:innen hören zu, beraten und begleiten. Nicht selten übernehmen sie dabei eine Rolle, die an therapeutische Gespräche erinnert. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Konzept neue Aufmerksamkeit, das zugleich...