Studie zu den Publikationsgebühren von Open Access
Datum: 4. Oktober 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Open Access (OA) ist eines dieser Themen, wo es scheinbar nur zwei Lager gibt. Für die einen ist OA die Lösung für alle Probleme, die im Zusammenhang mit kommerziellen, wissenschaftlichen Publikationen auftreten, wie die ständig steigende Subskriptionspreise für Zeitschriften oder geheime Preisabsprachen zwischen Verlagen und Großkunden, wie es Bibliotheken sind. Auf der anderen Seite findet man diejenigen, die durch Open Access den Untergang der seriösen Wissenschaft oder allgemein der wissenschaftliche Informationsversorgung kommen sehen. Keine dieser zwei Extrem-Positionen ist natürlich richtig. Grundsätzlich hat es Platz für beide Modelle, übrigens genau wie im Bereich der Software mit Open Source und kommerzieller Software. Gleichwohl braucht es noch weitere Forschungsarbeiten, um die Auswirkungen von Open Access auf die wissenschaftliche Kommunikation besser beurteilen zu können, und um vielleicht auch Anregungen und Verbesserungen aus diesen Erfahrungen für kommerzielle Anbieter zu gewinnen. Eine aktuelle Untersuchung hat sich kürzlich der wichtigen Frage der Publikationsgebühren für Open Access-Publikationen in Deutschland angenommen.



Open Access (OA) ist eines dieser Themen, wo es scheinbar nur zwei Lager gibt. Für die einen ist OA die Lösung für alle Probleme, die im Zusammenhang mit kommerziellen, wissenschaftlichen Publikationen auftreten, wie die ständig steigende Subskriptionspreise für Zeitschriften oder geheime Preisabsprachen zwischen Verlagen und Großkunden, wie es Bibliotheken sind. Auf der anderen Seite findet […]

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