Steigende Relevanz von sozialen Medien als Nachrichtenquelle
Datum: 28. September 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Der Anteil der US-Amerikaner, die Facebook und Twitter als Nachrichtenquellen nutzen, wird immer größer. Dies ist die Kernaussage einer neuen Untersuchung der unabhängigen Forschungsorganisation Pew Research Center. Der Anstieg basiert dabei auf einer tatsächlich höheren Nutzung durch bestehende User und weniger durch die stetig wachsende Gesamtanzahl an Nutzern dieser Plattformen. Obwohl beide sozialen Netzwerke einen vergleichbaren Anteil von Usern haben, die Nachrichten nutzen, gibt es bei der Verteilung der Nachrichten deutliche Unterschiede zwischen den beiden Plattformen. Breaking News, also Eilmeldungen, werden auf Twitter deutlich häufiger genutzt als bei Konkurrent Facebook. So liegt der Anteil der Twitter-User bei dieser Art von Nachrichten mit 59 % fast doppelt so hoch wie bei Facebook mit 31 %. Die beiden sozialen Netzwerke greifen diesen Trend ebenfalls auf und haben in den letzten Monaten bekanntgegeben, dass sie verstärkt Nachrichten in ihr Angebot einbinden und anbieten wollen. Aus dieser Sicht sind diese Ergebnisse besonders interessant, da sie einen Eindruck geben, wie Nachrichten in den nächsten Jahren vielleicht bevorzugt konsumiert werden.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

OpenAI gibt ChatGPT ein Gedächtnis

OpenAI hat ChatGPT ein Langzeitgedächtnis gegeben, das persönliche Nutzerpräferenzen über Gespräche hinweg speichert. Diese Innovation steigert die Personalisierung, wirft jedoch viele Fragen zum Datenschutz auf. OpenAI hat eine bedeutende Aktualisierung für...

Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy

In einer Zeit, die von digitalen Medien dominiert wird, macht die Generation Z, geboren zwischen 1997 und 2012, eine bemerkenswerte Kehrtwende zurück zu physischen Büchern und Bibliotheken. Inmitten von Übersättigung und dem digitalen „Lärm” erlebt der Buchmarkt einen...