No Politics, please!
Datum: 3. Dezember 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Die Social Media-Nutzer in den USA haben so langsam, aber sicher die Nase voll von politischen Diskussionen auf den großen sozialen Plattformen. Dies ist das Resultat einer aktuellen Untersuchung des Pew Research Center im Vorfeld der US-Präsidentenwahl. Kritisiert wird von vielen Usern der Tonfall bei diesen politischen Diskussionen auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken, der meist aggressiv und respektlos ist. Viele sehen diese Entwicklung zwar auch als ein Spiegelbild der derzeitig gespaltenen amerikanischen Bevölkerung. Allerdings kann man dies auch in einem eher breiteren, allgemeineren Zusammenhang sehen, nämlich die Tatsache, dass die Nutzung von sozialen Medien gerade bei emotional geführten Debatten und Themen den einen oder anderen überfordert, und der Mantel der Zivilisation dann nur allzu schnell fällt. Die Frage ist auch, welche Rolle die Betreiber dieser Plattformen in diesem Zusammenhang spielen. Gerade Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat aus deutscher/europäischer Sicht – vorsichtig ausgedrückt – etwas merkwürdige Vorstellungen, was erlaubt und was zensiert werden muss.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

UNESCO-Empfehlung zu Open Science

Drei Jahre nach der Annahme der UNESCO-Empfehlung zu Open Science hat sich die Anzahl der Länder, die spezifische Strategien für Open Science verabschiedet haben, fast verdoppelt. Elf Länder haben politische Maßnahmen ergriffen und rechtliche Rahmenbedingungen...