Nimmt das Vertrauen in die klassischen Medien wieder zu?
Datum: 24. November 2020
Autor: Rafael Ball
Kategorien: Kurz notiert

Die traditionellen Medien des Rundfunks und der Presse leiden seit Jahren unter einem Vertrauensverlust bei großen Teilen der Bevölkerung. Ausdruck dieser Entwicklung sind auch Diffamierungskampagnen wie „Lügenpresse“ oder „Fake News“. Bisher attestieren die vorliegenden Analysen aus den letzten zwei, drei Jahren im besten Fall eine gewisse Stabilisierung bei Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks (WDR) durch das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap lässt nun aber eine gewisse positive Veränderung bei der Wahrnehmung der Menschen erkennen. Leider bleibt die Studie vage, was die Gründe für diesen Wandel sind.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...