Nimmt das Vertrauen in die klassischen Medien wieder zu?
Datum: 24. November 2020
Autor: Rafael Ball
Kategorien: Kurz notiert

Die traditionellen Medien des Rundfunks und der Presse leiden seit Jahren unter einem Vertrauensverlust bei großen Teilen der Bevölkerung. Ausdruck dieser Entwicklung sind auch Diffamierungskampagnen wie „Lügenpresse“ oder „Fake News“. Bisher attestieren die vorliegenden Analysen aus den letzten zwei, drei Jahren im besten Fall eine gewisse Stabilisierung bei Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks (WDR) durch das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap lässt nun aber eine gewisse positive Veränderung bei der Wahrnehmung der Menschen erkennen. Leider bleibt die Studie vage, was die Gründe für diesen Wandel sind.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Paywall vs. freier Informationszugang

Die sogenannte Schattenbibliothek Sci-Hub und das akademische soziale Netzwerk ResearchGate sind aus Sicht der Wissenschaftsverlage eine illegale Art von Open Access. ResearchGate musste dies aktuell durch eine verlorene Klage vor Gericht1 erfahren. Andererseits ist...

Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bibliotheken rasant zu

In den letzten Monaten häufen sich Pressemitteilungen über den steigenden Druck auf US-amerikanische Bibliotheken, bestimmte Bücher aus dem Bestand zu verbannen. In erster Linie sind hier diverse politische und religiöse Gruppierungen aktiv, die ihre Vorstellungen...

Neues aus der Social-Media- und Metaverse-Welt

Man kann ihren Informationswert mit gutem Grund hinterfragen und muss sie auch nicht mögen, aber soziale Medien sind heute für viele ein fester Bestandteil ihres täglichen Online-Medienkonsums. Weltweit wird die Anzahl der Social-Media-User auf mehr als 4 Mrd....