KI zur Unterstützung von Peer Review?
Datum: 21. November 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Eine große Herausforderung für die moderne Wissenschaft ist die enorme Anzahl neuer Arbeiten, die heute tagtäglich veröffentlicht werden. Durch die ständig steigende Zahl wird auch das Peer-Review-Verfahren negativ tangiert. Dieses Begutachtungsverfahren gilt als Fundament, das gute wissenschaftliche Forschungsqualität garantiert. Durch die große Menge an neuen Arbeiten wird es jedoch immer schwieriger ausreichend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu finden, die diese Arbeiten begutachten. Deshalb dauert es relativ lange von der Einreichung eines Manuskripts bis zur möglichen Veröffentlichung eines Artikels. Von diesem Nachteil sind besonders junge Forschende betroffen, die ganz am Anfang ihrer akademischen Laufbahn stehen. In unserer schnelllebigen Zeit ist das kein akzeptabler Zustand. Dazu erschwert es die große Anzahl an neuen Fachartikeln und anderen wissenschaftlichen Arbeiten den Forschenden sich auf dem Laufenden zu halten bzw. den Überblick zu behalten, welche Arbeiten für ihre eigenen Forschungen relevant sind oder welche neuen Entwicklungen es gibt. Möglichkeiten diese Missstände zu beheben (fehlende Gutachter und Information Overload) versprechen generative KI-Tools. Nachfolgend wird eine Studie vorgestellt, die untersucht, inwieweit Künstliche Intelligenz (KI) eine Lösung für die Begutachtung wissenschaftlicher Arbeiten sein kann.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

UNESCO-Empfehlung zu Open Science

Drei Jahre nach der Annahme der UNESCO-Empfehlung zu Open Science hat sich die Anzahl der Länder, die spezifische Strategien für Open Science verabschiedet haben, fast verdoppelt. Elf Länder haben politische Maßnahmen ergriffen und rechtliche Rahmenbedingungen...