Führt das aktuelle Datenwachstum in eine Katastrophe?
Datum: 10. September 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Der Physiker Melvin Vopson von der britischen University of Portsmouth warnt in einem Fachbeitrag eindrücklich vor den Gefahren eines weiteren exponentiellen Wachstums durch die von Menschen in den nächsten Jahrhunderten erzeugten Datenmengen. In seinem Artikel berechnet Vopson, die Zahl der Bits könnte in 350 Jahren die Zahl aller Atome auf der Erde übersteigen. In 300 Jahren soll die dafür benötigte Energie durch digitale Daten größer sein, als heute durch Industrie, Transport und Haushalte zusammengenommen verbraucht werden. Die Auswirkungen auf das Klima und Natur wären folglich verheerend.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...