zum Inhalt springen

Führt das aktuelle Datenwachstum in eine Katastrophe?

Datum: 10. September 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Der Physiker Melvin Vopson von der britischen University of Portsmouth warnt in einem Fachbeitrag eindrücklich vor den Gefahren eines weiteren exponentiellen Wachstums durch die von Menschen in den nächsten Jahrhunderten erzeugten Datenmengen. In seinem Artikel berechnet Vopson, die Zahl der Bits könnte in 350 Jahren die Zahl aller Atome auf der Erde übersteigen. In 300 Jahren soll die dafür benötigte Energie durch digitale Daten größer sein, als heute durch Industrie, Transport und Haushalte zusammengenommen verbraucht werden. Die Auswirkungen auf das Klima und Natur wären folglich verheerend.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume...

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über...

Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen der Gegenwart zu bewältigen?

Bibliotheken sind seit jeher Orte des Vertrauens. Bibliothekar:innen hören zu, beraten und begleiten. Nicht selten übernehmen sie dabei eine Rolle, die an therapeutische Gespräche erinnert. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Konzept neue Aufmerksamkeit, das zugleich...