Ein transatlantischer Vergleich
Datum: 17. November 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Anders als die breite Öffentlichkeit vielleicht vermutet, gehören Bibliothekare zu einer Berufsgattung, die nicht nur sehr wissbegierig, sondern vor allem offen für neue Einflüsse ist. Sie sind z. B. oftmals die Ersten, wenn es um die Einführung und Übernahme technologischer Innovationen geht. Bekannte Beispiele sind die Nutzung von CD-ROMs, des World Wide Webs (WWW) oder die 3D-Drucktechnologie bereits kurz nach Auftauchen dieser Technologien. So gesehen ist es nicht überraschend, dass sich Bibliotheken und Bibliothekare in Deutschland und den USA intensiv mit den Entwicklungen im jeweils anderen Land beschäftigen. Bibliothekare und Informationsspezialisten von beiden Seiten des Atlantiks studieren, beeinflussen sich und lernen seit Jahrzehnten voneinander. Im folgenden Beitrag wird versucht, die beruflichen Erfahrungen, Einstellungen und Überzeugungen US-amerikanischer und deutscher Bibliothekare aus Wissenschaftlichen Bibliotheken zu analysieren und zu vergleichen.

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