Digitale Medien verändern unser Denkverhalten
Datum: 22. Juni 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Eine neue Studie gießt wieder einmal Wasser auf die Mühlen von ausgesprochenen Print-Liebhabern. In dieser Untersuchung mit mehr als 300 Teilnehmern wurde herausgefunden, dass das Lesen von elektronischen Texten nicht sonderlich förderlich für das Verstehen dieser Texte ist. Dies ist nicht die erste Studie, die beobachtet hat, dass wir Informationen an Bildschirmen anders verarbeiten, als wenn wir ein gedrucktes Buch oder einen ausgedruckten Text vor uns liegen haben. Wir stellen im Folgenden die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung vor und diskutieren, ob und inwieweit dies vielleicht eine Bedeutung für die Verwendung von E-Books hat.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...