Bei KI macht sich erste Ernüchterung breit
Datum: 3. Februar 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In den letzten Jahren häufen sich Meldungen über spektakuläre Erfolge von auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Anwendungen fast explosionsartig. Beliebte Brettspiele wie Schach oder Go können von Menschen vermeintlich nicht mehr gegen Computer gewonnen werden. Aktuell hat eine Studie ergeben, dass KI bei der Brustkrebserkennung besser abschneidet als Ärzte (siehe https://www.nature.com/articles/s41586-019-1799-6). Interessanterweise hat nun ausgerechnet der führende KI-Experte und Google-Mitarbeiter, Francois Chollet, diese Ansicht über die vermeintlich bereits übermächtige KI in Zweifel gezogen. Tatsächlich sollten hinter vielen der medienwirksamen Berichte über KI-Fortschritte einige Fragezeichen gesetzt werden. Vieles scheint mehr Marketing als Realität zu sein. Chollet geht einen Schritt weiter und behauptet, die ganze aktuelle KI-Forschung befände sich auf einem Irrweg, der niemals dazu führen werde, dass Maschinen über menschenähnliche Intelligenz verfügen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...