Bei KI macht sich erste Ernüchterung breit
Datum: 3. Februar 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In den letzten Jahren häufen sich Meldungen über spektakuläre Erfolge von auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Anwendungen fast explosionsartig. Beliebte Brettspiele wie Schach oder Go können von Menschen vermeintlich nicht mehr gegen Computer gewonnen werden. Aktuell hat eine Studie ergeben, dass KI bei der Brustkrebserkennung besser abschneidet als Ärzte (siehe https://www.nature.com/articles/s41586-019-1799-6). Interessanterweise hat nun ausgerechnet der führende KI-Experte und Google-Mitarbeiter, Francois Chollet, diese Ansicht über die vermeintlich bereits übermächtige KI in Zweifel gezogen. Tatsächlich sollten hinter vielen der medienwirksamen Berichte über KI-Fortschritte einige Fragezeichen gesetzt werden. Vieles scheint mehr Marketing als Realität zu sein. Chollet geht einen Schritt weiter und behauptet, die ganze aktuelle KI-Forschung befände sich auf einem Irrweg, der niemals dazu führen werde, dass Maschinen über menschenähnliche Intelligenz verfügen.

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