Wie führende Universitätsbibliotheken heute Web 2.0-Tools nutzen
Datum: 4. Januar 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

In den letzten zwei Jahrzehnten hatte die rasante Entwicklung im Bereich der Informationstechnologie für wissenschaftliche Bibliotheken weitreichende Auswirkungen. Die bestehenden Dienste und Angebote der Bibliotheken wurden mit diesen Technologien erweitert oder es wurden auch völlig neue geschaffen. Besonders die mit dem Sammelbegriff Web 2.0 bezeichneten Tools findet man heute relativ häufig in Bibliotheken. Mittels dieser Internettechnologien wurde es möglich, mit den Usern auf neuartige, bisher nicht mögliche Weise online zu interagieren. Im bibliothekarischen Bereich entstand daraus eine eigene Bewegung, die Library 2.0, bzw. in Deutschland das Konzept der Bibliothek 2.0. Library 2.0 bedeutet im Kern, dass Bibliotheksdienste auf der Grundlage von Web-2.0-Werkzeugen entwickelt werden. In dem folgenden Beitrag wird anhand der Bibliotheken der weltweit führenden TOP-100-Universitäten untersucht, ob und in welcher Form Web-2.0-Werkzeuge auf den Websites dieser wissenschaftlichen Bibliothek mittlerweile tatsächlich zum Einsatz kommen.

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