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mobile Endgeräte

PDF-Dateien sind im Wissenschafts- und Hochschulbereich nicht (immer) optimal

Das von dem Softwareunternehmen Adobe entwickelte Portable Document Format (PDF) gehört nicht nur für Privatuser schon seit vielen Jahren zu einem der beliebtesten Dateiformate, sondern auch in der akademischen Welt. Der große Vorteil des PDF-Formats ist unmittelbar erkennbar. Ein wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel sieht optisch genauso aus wie seine gedruckte Version. Allerdings ist das PDF-Format aus verschiedenen Gründen alles andere als optimal1, gerade in einem wissenschaftlichen...

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Zur Lage der Nachrichtenmedien

Die bereits 12. Ausgabe des jährlich erscheinenden "State of the News Media" im Rahmen des Pew Research Centers Journalismus-Projekts zeigt die aktuellen Trends auf, denen sich die US-amerikanische Nachrichtenmedien gegenübersehen. Am bedeutendsten ist sicher die Feststellung, dass auf 39 der 50 führenden Nachrichten-Websites inzwischen mehr Datenverkehr über mobile Endgeräte als durch User mit Desktop-Rechnern erzeugt wird. Weitere wichtige Zahlen und Fakten aus diesem Jahresbericht:...

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Bibliotheken und ihre mobilen Benutzer

Das Statistische Bundesamt hat aktuell bekannt gegeben das in Deutschland immer mehr Internetnutzer mobil ins Internet gehen (Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/12/PD14_457_63931.html). Laut dieser Pressemitteilung haben schon 63 % (2013: 51 %) der deutschen Internetnutzer ab zehn Jahren mittels eines mobilen Zugangs einmal im Netz gesurft. Dies bedeutet nichts anderes, als dass das mobile Internet und mobile Endgeräte von Informationseinrichtungen...

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Technologie-Trends bei Studenten

Im Jahr 2010 wurde an der Sam Houston State University (SHSU) eine Studie durchgeführt, die sich mit der Nutzung von neuen Technologien durch Studenten beschäftigte. Die Ergebnisse dieser Untersuchung finden sich in der Fachzeitschrift "Reference & User Services Quarterly" mit dem Titel "Higher education and emerging technologies: Student usage, preferences, and lessons for library services" (Cassidy et al. 2011). Im Frühjahr 2013 wurde diese Studie wiederholt, um zu sehen, welchen Einfluss...

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Wunsch und Wirklichkeit bei der Kollaboration

Eine Studie von Alfresco, Betreiber der gleichnamigen bekannten Enterprise-Content-Plattform, hat untersucht, wie weit Wirklichkeit und Anspruch bei den Zusammenarbeitsmöglichkeiten in Unternehmen auseinanderklaffen. Generell verschwinden die klassischen Unternehmensgrenzen immer mehr und Kollaboration wird von allen Organisationen als der entscheidende Schlüssel zum zukünftigen Erfolg ihrer Unternehmungen betrachtet. Dazu wurden weltweit 1.600 IT-Mitarbeiter und Entscheidungsträger von Firmen...

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Mobiltechnologie als Herausforderung und Chance für Deutschland

Das mobile Internet sowie die entsprechenden Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs setzen auch in Deutschland ihren Siegeszug unentwegt fort. Neueste Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF) belegen, dass Mobile für die Nutzer in Deutschland immer relevanter wird. Auf der anderen Seite stellt diese Entwicklung auch einige Herausforderungen bereit. So zeigt eine andere Studie, dass viele Webseiten von Unternehmen immer noch nicht für mobile Internetuser geeignet sind. Die gemeinsame Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), Google und TNS Infratest hat ergeben, dass mehr als die Hälfte (52%) der untersuchten Seiten nicht für mobile User optimiert sind. Es ist davon auszugehen, dass nicht nur kommerzielle Firmen-Websites von dieser mangelhaften Berücksichtigung kleinerer Displays betroffen sind, sondern auch viele Non-Profit-Organisationen und private Homepages diesem verändernden, immer mobileren Nutzungsverhalten hinterherhinken.

Zuerst die neueste Daten und Fakten zur Nutzung des mobilen Internets in Deutschland von der AGOF:

Von der deutschsprachigen Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren (70,21 Mio. Personen) haben 63,33 Mio. Personen ein Handy.
Inzwischen surfen knapp 26 Mio. Deutsche mobil. Dies entspricht 36,9% der …

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Deutsche kaufen neue Technologie, nutzen aber deren Potenzial kaum

Ein möglicher Wandel bei der Mediennutzung hat nicht nur Auswirkungen auf die Unterhaltungs- und Medienbranche, sondern auch für Informationseinrichtungen aller Art. Wer will schließlich Geräte für seine Bibliothek anschaffen, die von den Benutzern nicht oder nur ungern verwendet werden? Einen interessanten Einblick, wie diese Mediengewohnheiten gegenwärtig aussehen, liefert die neueste Ausgabe der Deloitte-Studie „The State of the Media Democracy“. Bereits zum 7. Mal hat die global tätige Unternehmensberatung Deloitte die aktuellen Mediennutzungsgewohnheiten von 20.000 Verbrauchern in 10 Ländern (Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Norwegen, Spanien, Südkorea, UK, USA) unter die Lupe genommen. Für Deutschland wurden im Januar 2013 mehr als 2.000 Konsumenten im Alter von 14 bis 75 Jahren mittels einer Online-Erhebung befragt. Die Untersuchung hat dabei einige aufschlussreiche Resultate hervorgebracht.
Folgende Ergebnisse beinhaltet „The State of the Media Democracy 2013“ u.a.:

Gegenüber 2012 hat sich die Verbreitung von Smartphones und Tablets in Deutschland um jeweils 21% auf nun 62% respektive 27% ausgeweitet. Dazu planen weitere 26% der deutschen Verbraucher, die bisher noch kein Smartphone besitzen, sich in den nächsten zwölf Monaten ein entsprechendes Gerät anzuschaffen. Als Gründe für dieses Wachstum bei Smartphones und Tablet-Rechnern nennt Deloitte in erster Linie neue Gerätetypen sowie fallend Preise.
Das wichtigste mobile Endgerät ist und bleibt für die deutschen Verbraucher allerdings der Laptop. So bevorzugen 71% der User den Laptop im direkten Vergleich gegenüber 29%, die den Tablet-Rechner favorisieren. Beim direkten Vergleich zwischen Laptop und Smartphone ist das Ergebnis etwas enger mit 57% zu 43%. Beim Vergleich zwischen Smartphone und Tablet liegt das Smartphone mit 74% gegenüber 26% in der Gunst der Nutzer deutlich voran. Anzumerken ist, dass bei dieser Frage lediglich Verbraucher befragt wurden, die beide Geräte besitzen. Gründe für die Beliebtheit der Laptops ist der größere Funktionsumfang dieser Geräte. Für Smartphones sprechen vor allem die Möglichkeiten der Sprachkommunikation. Tablets werden von den Konsumenten eher als Ergänzungsgeräte wahrgenommen, die speziell in bestimmten Situationen genutzt werden.
Connected TV, d.h. internetfähige Fernsehgeräte haben sich gegenüber dem Vorjahr fast schon explosionsartig in deutschen Haushalten verbreitet. …

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Studie zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft

Der Wandel von analogen zu digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien hat gerade in den letzten 15 Jahren zu weitreichenden Veränderungen innerhalb der Gesellschaft bezüglich Informationsproduktion, Informationsverbreitung und Informationskonsum geführt. Neben der reinen Informationsexplosion sowie den vielfältigen Möglichkeiten des Internets greift dieser Wandel aber wesentlich tiefer und betrifft inzwischen viele, wenn nicht schon die meisten sozialen und wirtschaftlichen Bereiche unseres alltäglichen Lebens. Diese Entwicklungen sind noch lange nicht abgeschlossen, und vermutlich stehen wir sogar erst am Anfang dieser Veränderungsprozesse. Wie weit die Auswirkungen auf unsere Wissensgesellschaft schon vorangeschritten sind, versucht eine neue Untersuchung von ibi Research an der Universität Regensburg zu analysieren. Dazu wurden im Zeitraum von Januar und Februar 2013 mittels Auswertung einer Online-gestützten Befragung Experten aus der Online-Branche interviewt. Insgesamt 904 Personen haben sich schlussendlich an dieser Studie beteiligt. Die Resultate deuten darauf hin, dass die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeit und Privatleben wesentlich größer sind, als allgemein bisher vermutet.

An wichtigen Ergebnissen haben sich u.a. ergeben:

Die überwiegende Mehrheit (69%) der Umfrage-Teilnehmer sehen die Folgen der Digitalisierung im Bezug auf die Arbeitswelt und im privaten Umfeld als kritisch, bzw. sogar nachteilig an. Neben den vielen, ohne Zweifel, vorhanden positiven Einflüssen der Digitalisierung werden als Nachteile der andauernde Zeitdruck sowie die ständige Erreichbarkeit durch die digitalen Technologien genannt. Viele sehen durch die zunehmende Digitalisierungswelle sogar die Gefahr von vermehrten psychischen und anderen gesundheitlichen Problemen auf unsere Gesellschaft zukommen.
Diese Studie bestätigt ebenfalls die bekannte Vermutung, dass gerade in Deutschland der Datenschutz bei den Usern einen sehr Stellen wert genießt und entsprechend wahrgenommen wird. So sehen mehr als 60% im Datenschutz nicht einfach ein Medien-Thema, mit dem nur versucht wird, Ängste hervorzurufen. Die gesetzlichen Regelungen im Bereich des Datenschutzes werden daher begrüßt.
Mehr als 50% sehen dabei Deutschland als vorbildlich, wenn es um solche datenschutzrechtliche Regelungen geht. Passend dazu sind die deutschen User sehr vorsichtig, wenn es …

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Studie zur mobilen Suche im Internet

Mit dem Siegeszug der Smartphones und Tablets stellt sich immer öfter die Frage, ob und wie sich das Nutzungsverhalten dieser mobilen User von dem Verhalten von Nutzern von klassischen Rechnertypen, wie Desktop-PC und Laptops unterscheidet? Suchmaschinenplatzhirsch Google hat hierzu einen Teilbereich untersucht, nämlich die mobile Suche. Zu diesem Zweck hat Google in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Nielsen über einen Zeitraum von zwei Wochen 6.303 mobile Suchanfragen von 416 Studienteilnehmern aufgezeichnet und analysiert, um daraus mögliche Zusammenhänge zwischen Suchverhalten und daraus resultierenden online und offline Handlungen zu finden. Um diese Ergebnisse genauer zu verifizieren, wurden zusätzlich noch Online-Befragungen sowie vertiefende Interviews mit den Studienteilnehmern durchgeführt.

Folgende drei grundlegende Fragen sollen mit dieser Untersuchung geklärt werden:

Wo, wann, mit wem und wie oft werden mobile Suchanfragen durchgeführt?
Welche Handlungen und Gespräche werden durch diese mobilen Anfragen ausgelöst?
Wie wird mobile Werbung von den Usern wahrgenommen?
Hier ein Auszug aus den vorliegenden Ergebnissen dieser Google-Studie:

Mobile Internetuser suchen nach einer großen Bandbreite von Informationen. 15% der Teilnehmer suchten nach Kunst und Veranstaltungen, 12% nach Nachrichten, 10% suchten Infos zu allgemeinen Wissensfragen, 7% zu Einkaufsfragen, 7% nach Essen, 6% nach Technik, 6% Gesundheitsangelegenheiten, 5% wegen gesellschaftlicher Dinge, 4% nach Restaurants, 4% nach Orientierungshilfen, 4% nach Finanzfragen, 3% zu Schönheitsfragen, 3% zu Autos, 2% nach Reiseinformationen und 1% nach Einrichtungsgegenständen.
Eine auffällige Verteilung gibt es bei der zeitlichen Auswertung der mobilen Suchen. Die Mehrheit der mobilen Anfragen wird am Nachmittag und am Abend durchgeführt. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht werden mehr als ein Fünftel (22%) aller mobilen Suchanfragen ausgeführt. Zwischen 9 Uhr morgens und mittags sind es lediglich 7%. Weniger überraschend ist sicher, dass zwischen 3 und 6 Uhr morgens mit 2% die wenigstens Anfragen erfolgten.
77% aller mobilen Suchanfragen wurden zu Hause oder während der Arbeit durchgeführt. Wobei die überwiegende Mehrheit der mobilen Recherchen in den eigenen vier Wänden durchgeführt wurde (68%). 9% der Suchanfragen erfolgten während der Arbeitszeit, 17% der ausgewerteten Anfragen geschahen unterwegs und 2% während dem Einkaufen.
Untersucht man den Kontext, in dem die mobilen Suchabfragen erfolgten, lassen sich einzelne Muster erkennen. Bei Infos bezüglich Essen wurden diese mobilen Anfragen mit Abstand am häufigsten in einem Einkaufsladen (knapp 42%) durchgeführt. Ähnlich sieht das Bild bei Informationen für Einkäufe aus. Auch hier erfolgten die meisten Suchabfragen (ca. 37%), während die Teilnehmer sich in einem Einkaufsgeschäft befanden Bei Informationen zu Restaurants erfolgten diese zu knapp 30% am häufigsten unterwegs. Reiseinformationen wurden mehrheitlich …

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