zum Inhalt springen

Studie: Generation Z und Millennials besuchen häufig Bibliotheken, um Print-Bücher zu entdecken und zu lesen

Datum: 21. Dezember 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In Deutschland wird gegenwärtig nicht nur aufgrund der kürzlich veröffentlichten schlechten PISA-Ergebnisse intensiv diskutiert, ob die fortschreitende Digitalisierung sich negativ auf die Lese- und Lernfähigkeiten junger Menschen auswirkt. Schließlich besteht nach derzeitigem Wissensstand ein eindeutiger negativer Zusammenhang zwischen Nicht-Lesen und dem schulischen Lernerfolg. Die fortschreitende Digitalisierung unseres Alltags und insbesondere die übermäßige Nutzung von Smartphones durch jüngere Menschen scheinen dabei den Trend weg vom Bücherlesen zu verstärken. Glaubt man einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung1 der American Library Association (ALA), so finden sich zumindest in den USA auch gegenläufige Entwicklungen. Dieser Bericht zeigt, dass die besonders Social-Media- und Smartphone-affinen Generationen Z und Millennials Öffentliche Bibliotheken sowohl persönlich als auch digital in einem höheren Maß nutzen als ältere Generationen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume...

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über...

Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen der Gegenwart zu bewältigen?

Bibliotheken sind seit jeher Orte des Vertrauens. Bibliothekar:innen hören zu, beraten und begleiten. Nicht selten übernehmen sie dabei eine Rolle, die an therapeutische Gespräche erinnert. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Konzept neue Aufmerksamkeit, das zugleich...