Netzneutralität vor dem Ende?
Datum: 8. Januar 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Schon seit vielen Jahren treiben verschiedene Interessengruppen – insbesondere die großen Netzbetreiber und bestimmte politische Kreise – intensiv die Abschaffung der Netzneutralität voran. Nun sieht es so aus, als wenn sie dieses Ziel in Kürze erreichen könnten, zumindest in den USA. Bisher hat dort die Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) die Aufgabe zur Überwachung der Netzneutralität wahrgenommen. Mit der historischen Abstimmung am 14. Dezember 2017 ist damit nun aber Schluss. Mit 3:2 Stimmen hat die FCC sich für die Abschaffung der Netzneutralität in den USA entschieden. Wenn dieser Schritt in den USA tatsächlich vollzogen wird, ist zu befürchten, dass andere Länder in Kürze folgen werden und somit das Ende für das offene Internet einleiten.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Demokratie in Gefahr: Passen soziale Medien und Demokratie zusammen?

Mit dem Erfolg von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. zeigen sich immer häufiger auch hässliche Nebeneffekte dieser Plattformen. Ursprünglich geschaffen, um Menschen virtuell eine einfache und schnelle Möglichkeit zu geben, sich global miteinander...

Informationsüberlastung wird zu einem gesellschaftlichen Problem

Informationsüberlastung – englisch: Information Overload – wird in der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachliteratur schon seit Jahren intensiv und häufig diskutiert. Es handelt sich also um ein Phänomen, das auch unter Zuhilfenahme neuer Technologien...

Akzeptanz von E-Paper steigt

Deutschland ist ein Land, wo das Lesen auf Papier eine hohe Präferenz genießt. Dies gilt nicht nur für Bücher, sondern auch für Zeitschriften und Zeitungen. Während sich E-Books trotz eines Corona „Boosters“ weiterhin schwertun, weist eine aktuelle Studie des...