Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in Wissenschaftlichen Bibliotheken
Datum: 3. Mai 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Wenn Benutzerinnen und Benutzer heutzutage ihre Bibliothek aufsuchen, sind sie in der Regel nicht mehr wie vor 20 Jahren mit Schreibstift und Block ausgerüstet. In Wissenschaftlichen Bibliotheken ist es heute Standard, dass sie eine Vielzahl ihrer persönlichen digitalen Endgeräte wie Smartphones, Laptops, Tablets etc. mitbringen dürfen. Solche mobilen digitalen Tools entsprechen Lebensstil und Gewohnheiten, sie sind sichtbarer Ausdruck einer immer stärker digitalisierten Gesellschaft. Mit der Möglichkeit zu BYOD (Akronym für Bring Your Own Device) erfüllen Bibliotheken somit Arbeits- und Nutzungserwartungen ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Und tatsächlich erleichtern solche Endgeräte die Arbeitsprozesse von Forschenden und Studierenden ganz erheblich. Doch diese Vorteile für den Einzelnen gehen mit negativen Begleiterscheinungen für andere einher, vor allem mit dem durch sie verursachten höheren Lärmpegel. Dieser negative Effekt konterkariert einige zentrale Pluspunkte gerade von Wissenschaftlichen Bibliotheken, besonders dem, ein angenehmer und ruhiger Arbeits- und Lernort zu sein. In dem nachfolgend vorgestellten Beitrag1 wird anhand einer Fallstudie untersucht, wie sich der Lärmpegel durch digitale Geräte erhöht und bemerkbar macht und welche nachteiligen Folgen daraus entstehen.

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