Blockchain, die disruptive Technologie
Datum: 12. Februar 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Der Begriff der Blockchain (dt. Blockkette) dürfte vielen Menschen wohl (noch) unbekannt sein. Eine gewisse mediale Bekanntheit hat Blockchain erhalten als die Technologie, die die Digitalwährung Bitcoin antreibt. Inzwischen soll die Blockchain aber nicht nur das "klassische" Währungssystem auf den Kopf stellen, sondern in viele andere Bereiche vordringen. So ist vorstellbar, dass in Zukunft der Aktienhandel direkt zwischen Käufern und Verkäufern eines Wertpapiers abgewickelt wird, und nicht mehr über Banken. Grundsätzlich ist denkbar, dass das Blockchain-Prinzip in viele weitere Branchen vordringt, wo heute sogenannten Vermittler noch zum Einsatz kommen, z.B. um Musikrechte zu verwalten. Stark vereinfacht ausgedrückt ist die Blockchain eine Methode, um Daten aufzuzeichnen, wie Transaktionen, Vereinbarungen, Verträge, etc., also alles, was eine gewisse Gültigkeit in dem Moment besitzen muss, wenn ein Vorgang abgewickelt wird. Im Folgenden wird das Blockchain-Prinzip kurz vorgestellt und mögliche Anwendungen aufgezeigt.

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