Ist der Auskunftsschalter ein Auslaufmodell?

Der Ursprung des Auskunftsschalters in Bibliotheken, wie wir ihn heute kennen, liegt in den 1870er Jahren. Innerhalb kurzer Zeit hat sich dieses Konzept breitgefächert durchgesetzt, es findet sich heute in beinahe jeder Bibliothek. Allerdings ist der Auskunftsschalter alles andere als unumstritten. In der neueren Fachliteratur gibt es zunehmend Forderungen, ihn ganz abzuschaffen, da er nicht den heutigen Anforderungen für eine effiziente Vermittlung von Informationen an die Benutzer entspreche. Diese Forderungen spiegeln natürlich auch die technologischen Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte wider, vor allem die Möglichkeiten durch das Internet. Aus dieser Sicht gibt es heute bessere Alternativen zur Dienstleistung „physische Auskunft“. Tatsächlich zeigen Statistiken für die letzten Jahre, dass beispielsweise in den USA an den Auskunftsschaltern immer weniger Fragen gestellt werden. Anhand der Fallstudie einer Bibliothek im US-Bundesstaat Tennessee wird in diesem Beitrag untersucht, wie sich solche Auskunftsdienste entwickelt haben und welche Konsequenzen daraus gezogen werden können.



Der Ursprung des Auskunftsschalters in Bibliotheken, wie wir ihn heute kennen, liegt in den 1870er Jahren. Innerhalb kurzer Zeit hat sich dieses Konzept breitgefächert durchgesetzt, es findet sich heute in beinahe jeder Bibliothek. Allerdings ist der Auskunftsschalter alles andere als unumstritten. In der neueren Fachliteratur gibt es zunehmend Forderungen, ihn ganz abzuschaffen, da er nicht […]

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