Zur Zukunft von Infocentern in Finanzunternehmen
Datum: 27. Mai 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Unternehmensinterne Informationsvermittlungsstellen (IVS) in Finanzunternehmen stellen sichern, dass Bankmitarbeiter zeitnah und effizient Zugang zu für ihre Arbeit benötigten Informationen erhalten. Damit kommt ihnen eine Schlüsselrolle im Informationsmanagement von Investmentbanken und anderen Finanzdienstleistungsunternehmen zu. Die IVS übernehmen aber häufig auch weitere wichtige Funktionen innerhalb der Finanzinstitute, wie die effektive Verwaltung von Budgets für Marktdaten, das Abonnement-Management sowie die Ausrichtung der Informationsversorgung auf die Wachstumsstrategie des Gesamtunternehmens. Nicht erst seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 sind Banken jedoch gezwungen, ihre Organisationen tiefgreifend umzubauen und intern massiv Kosten zu sparen, um die immer vielfältigeren und komplexeren regulatorischen Anforderungen erfüllen zu können. Um mit diesem Wandel umzugehen, setzen Finanzdienstleistungsunternehmen vermehrt auf die Nutzung digitaler Dienste sowie die Auslagerung nichtoperativer Tätigkeiten. Betroffen von dieser Strategie sind bekanntlich auch direkt die IVS. Der folgende Beitrag untersucht, welche möglichen Auswirkungen diese Entwicklungen in den nächsten 2 bis 3 Jahren auf die IVS in diesen Unternehmen haben werden, und nennt abschließend diverse Handlungsempfehlungen.

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