zum Inhalt springen

Soziale Medien als Prognoseinstrument

Datum: 23. August 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Soziale Medien sind nicht nur ein neues Kommunikationsmedium und bieten neue Formen der Zusammenarbeit. Sie stellen auch eine neue, fast unerschöpfliche Datenquelle für Prognosen dar. Dieser eher unbeabsichtigte Aspekt der sozialen Medien eröffnet bisher nicht mögliche Einblicke in das Verhalten, die Meinungen und Einstellungen zu praktisch allen Lebensbereichen der Menschen. Viele Wissenschaftler haben dieses Abbild des realen Lebens in Social Media-Inhalten erkannt, und versuchen dieses Datenmaterial in wachsendem Maße für Prognosen und Vorhersagen zu verwerten. Es gibt aber noch weitere Gründe für die zunehmende Nutzung von sozialen Medien-Inhalten als Datensammlungen. Es sind dies die einfache Verfügbarkeit der Daten, die große Menge an Inhalten sowie die Möglichkeit, auch spezifische Themen zu untersuchen, die mit anderen Ressourcen kaum möglich ist. Eine aktuelle Studie untersucht basierend auf einer Auswertung der vorliegenden Fachliteratur, wie genau die auf der Grundlage von sozialen Medien-Inhalte erstellten Prognosen sind.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Warum Hardcover mehr sind als schöne Schutzumschläge

Eine Debatte im „Guardian“ zeigt, warum Hardcover trotz hoher Preise, ihres Gewichts und ihrer sperrigen Handhabung weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Mehrere Leser:innen widersprechen darin einem zuvor erschienenen Beitrag, der für die Abschaffung von Hardcovern...

Lesen auf Papier oder auf dem Bildschirm?

Erik D. Reichle und Lili Yu erklären in ihrem in „The Conversation“ erschienenen Beitrag, warum die Frage nach Papier oder Bildschirm zu kurz greift. Entscheidend sei weniger das Medium selbst als die Frage, ob digitale Geräte konzentriertes Lesen unterstützen oder...

Bibliotheksverbände fordern neue E-Book-Modelle von großen Verlagen

Nathalie op de Beeck berichtet in „Publishers Weekly“ über einen gemeinsamen Appell von fünf Bibliotheksorganisationen aus den USA und Kanada an die großen Publikumsverlage und digitale Plattformanbieter. Die Verbände fordern nachhaltigere Konditionen für Öffentliche...

Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten

Emily Hodgson Anderson zeigt in „The Conversation“, dass die aktuelle Aufregung um ChatGPT und akademisches oder professionelles Schreiben auf eine ältere Debatte zurückführt. Der Streit um KI-gestützte Schreibassistenz ist demnach kein völlig neues Problem, sondern...