KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
Datum: 3. Mai 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Trend und ein Thema, das uns wohl auch in den nächsten Jahrzehnten begleiten wird. Den aktuellen Stand der KI auf der Welt zeigt der kürzlich veröffentlichte KI-Index des Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence (HAI). Der Bericht1 wird seit fünf Jahren jährlich publiziert, er gilt als wichtiger Pulsmesser für Fortschritte und Entwicklungen in der KI-Branche. Wie die neueste Ausgabe zeigt, wurde die Entwicklung von KI-Lösungen und -Systemen erheblich professionalisiert. Das spielerische Ausprobieren und Experimentieren mit KI nimmt ab, immer mehr Geld fließt stattdessen in technisch fortgeschrittenere Projekte. Weltweit sind die privaten Investitionen in KI 2021 auf 96,5 Milliarden US-$ gestiegen. Das ist doppelt so viel wie noch im Jahr 2020 mit 46 Mrd. $. Gleichzeitig geht die Zahl von Unternehmensgründungen in diesem Bereich deutlich zurück. In den letzten drei Jahren sank sie von 1.051 (2019) und 762 (2020) auf nun 746 (2021). Global gesehen nehmen die zwei führenden Wirtschaftsnationen, die USA und China, auch bei der KI die zwei Spitzenplätze ein, gefolgt von Indien.

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