Infoprofis und die erforderlichen Fähigkeiten für die Industrie 4.0
Datum: 1. Februar 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Nach Ansicht vieler Fachleute befinden wir uns heute am Beginn der 4. industriellen Revolution (kurz: 4. IR). In Deutschland wurde hierfür im Rahmen eines gleichnamigen Zukunftsprojekts der Bundesregierung auch der inzwischen international häufig genutzte Begriff der Industrie 4.0 geprägt. Grundsätzlich stehen diese Begriffe alle für das Gleiche, nämlich das Zeitalter der Digitalisierung oder des digitalen Wandels. Die Digitalisierung ist inzwischen eine Tatsache, der sich weder Gesellschaft noch Wirtschaft entziehen können. Ausdruck dieser Entwicklung ist der immer weiter verbreitete Einsatz von smarten Technologien wie KI, Drohnen, 3D-Druck, Blockchain, Internet der Dinge (IoT) etc. Auch Information Professionals werden sich diesen rasanten Veränderungen durch die 4. IR nicht entziehen können. Die Digitalisierung ist aber nicht nur etwas Neues, dem man sich anpassen muss, sondern sie kann Infoprofis auch helfen ihre Arbeit effektiver und effizienter zu erledigen. Um diese sich bietenden Chancen zu nutzen, müssen Informationsfachleute aber auch die Fähigkeit besitzen, sich die benötigten neue Kompetenzen anzueignen. Herausgefordert sind in diesem Zusammenhang auch die einschlägigen Ausbildungsstätten für Infoprofis, die in ihren Lehrplänen mehr Platz und mehr Gewicht auf die Kompetenzen legen müssen, die von den Informationsfachleuten benötigt werden, um in der vierten industriellen Revolution bestehen zu können.

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