Deutsche mögen es lieber persönlich
Datum: 8. März 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Das Marktforschungsunternehmen GfK hat eine Untersuchung zur Einstellung der Menschen zu virtuellen Kontaktmöglichkeiten veröffentlicht. Dank dem Internet und anderen Informationstechnologien ist es heute kaum mehr ein Problem, z.B. vom Arbeitsplatz aus mit Geschäftspartnern in anderen Städten oder Ländern zu kommunizieren. Soziale Netzwerke erlauben es uns fast in Echtzeit, mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren. Oder auch dank Google Street View können wir uns ansehen, wie und wo der "reiche Onkel" in den USA lebt. Ein Videotelefonat mit Freunden und Familienangehörigen ist mit Skype oder anderen Anbietern schon längst kein Problem mehr. Die Frage ist nur, ob diese virtuellen Interaktionsmöglichkeiten die persönlichen Kontakte ersetzen können, d.h. als gleichwertig von den Usern empfunden werden?

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...