Den Wert von Bibliotheken mittels bibliometrischer Analysen nachweisen
Datum: 6. August 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Bibliometrische Analysen sind in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft ein weitverbreitetes Werkzeug, um die wissenschaftliche Leistung und/oder Qualität von Forschungsarbeiten zu bewerten. In nichtwissenschaftlichen Einrichtungen oder in anderen Wissenschaftsgebieten wie der Ozeanologie werden diese Methoden aber nur sehr selten eingesetzt. In der vorliegenden Arbeit werden mehr als 400.000 zitierte Quellenangaben durch Autoren, die der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) angegliedert sind, ausgewertet. Die Veröffentlichungen stammen aus dem Zeitraum von 2009 bis 2013. Die vorliegenden Resultate legen den Schluss nahe, dass bibliometrische Analysen auch in Forschungsbibliotheken und anderen Einrichtungen mit Vorteil eingesetzt werden können, die sich bisher nicht mit Bibliometrie beschäftigt haben.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft

Bibliotheken experimentieren schon seit geraumer Zeit mit KI-Technologien. In einer Experimentierphase von Mitte der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre konzentrierte sich hauptsächlich auf den Einsatz von Expertensystemen. Viele Projekte verwendeten...

Bibliotheken und das Metaversum

Es mag an Science-Fiction und visionäre Konzepte erinnern, doch für manche stellt es den zukünftigen Weg für Bibliotheken dar: Mit dem Voranschreiten in immer digitalere Umgebungen und dem Nutzen der Möglichkeiten, die erweiterte Realitäten bieten, entstehen Ideen,...

Gender und Sexualität in Bibliotheken

In ihrem Artikel Not Doing It: Avoidance and Sex-Related Materials in Librarie" beschreiben Rebeca C. Jefferson und Ewa Dziedzic-Elliott, wie Bibliothekare und Bibliotheksmitarbeiter in den USA damit umgehen, Materialien zu Themen wie Sex, Geschlecht und Sexualität in...