Wie erinnert sich Deutschland digital?
Datum: 27. März 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld im Auftrag der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft widmet sich der historisch und gesellschaftlich wichtigen Frage, wie sich Menschen im digitalen Zeitalter an vergangene Ereignisse erinnern. Die hierbei gefundenen Erkenntnisse sollten als eine dringende Warnung an Politik und Gesellschaft verstanden sein, die Geschichtsschreibung nicht allein dem Internet zu überlassen. Demnach sucht sich gerade eine jüngere Generation ihr geschichtliches Wissen in erster Linie im Netz.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...