Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
Datum: 1. Februar 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Generell sind Fachzeitschriften noch immer die wichtigste Quelle für Forschende, wenn sie sich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihrem Fachgebiet informieren wollen. Um solche Inhalte zu finden, stehen heute zahlreiche den Volltext indexierende und durchsuchende Suchmaschinen zur Verfügung. Für Informationsspezialisten jedoch sind bibliografische Abstracting-und-Indexing-Datenbanken nach wie vor das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, relevante Forschungsliteratur zielgenau zu entdecken. Allerdings ist die Zahl der Publikationen in fast allen wissenschaftlichen Fachgebieten in den letzten Jahren enorm gestiegen. Es gibt immer mehr neue Fachzeitschriften – und dies nicht nur als Open Access –, was es für A&I-Datenbankproduzenten schwierig gestaltet, mit diesem Tempo mitzuhalten. Die inhaltliche Erschließung mit Abstracts und Metadaten ist heute immer noch überwiegend eine Aufgabe für Menschen. Der Arbeits- und Zeitaufwand ist also relativ groß. In einer aktuellen Studie wurde untersucht, wie groß der Abdeckungsgrad von vier bekannten bibliographischen Datenbanken für das Bibliotheks- und Informationswesen ist, und inwieweit sich die Inhalte dieser Datenbanken überlappen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit

In seinem 2021er-Trendbericht „Trends Set to Impact Libraries in 2021“1 identifiziert der Datenbankhost LexisNexis fünf zentrale Trends, von denen Bibliotheken in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflusst werden. Einer dieser fünf Trends ist – natürlich – die...