zum Inhalt springen

Untersuchung zur Gleichstellung in kanadischen Wissenschaftlichen Bibliotheken

Datum: 15. Oktober 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Allgemein wird das öffentliche und wissenschaftliche Bibliothekswesen als ein stark weiblich geprägter Beruf angesehen, da Frauen häufig die Mehrheit des Personals stellen. Laut Statistiken aus Kanada und den USA liegt der Anteil der Frauen in den dortigen Wissenschaftlichen Bibliotheken im Schnitt zwischen 72 und 74 %. In einem bibliothekarischen Umfeld sind daher Frauen möglicherweise stärker von geschlechtsspezifischen Themen betroffen, was Gehaltsunterschiede, eingeschränkte Karrierechancen und andere Ungleichbehandlungen anbetrifft. In einer aktuell durchgeführten Studie wurde für Wissenschaftliche Bibliotheken in Kanada unter anderem untersucht, ob es Frauen dort tatsächlich schwerer haben, in ihren Einrichtungen in Führungspositionen aufzusteigen. Dieses Phänomen wird auch als gläserne Decke bezeichnet. Für diesen Zweck wurden Daten aus einer Volkszählung in Kanada von wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren aus dem Jahr 2018 analysiert.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Digitale Langzeitarchivierung braucht klare Regeln

Ramsey McManus untersucht in seiner Abschlussarbeit „Digital Preservation Policies in University Libraries: A Content Analysis“, erschienen in „The Aquila Digital Community“ der University of Southern Mississippi, wie Universitätsbibliotheken ihre Strategien zur...

Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?

Dorothea Strecker untersucht in einem Preprint auf arXiv, wie stabil Metadaten zu Forschungsdaten in DataCite tatsächlich sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich diese Angaben im Zeitverlauf so stark verändern, dass ihre Nutzung für scientometrische Analysen...