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Amazon-Stores sind kein Ersatz für Bibliotheken

In der letzten Ausgabe der LibEss („Ideen für innovative Bibliotheken", Ausgabe 7/2018, S. 31-33) berichteten wir von einem inhaltlich sehr fragwürdigen Artikel in dem Wirtschaftsmagazin Forbes (https://web.archive.org/web/20180722060035/https://www.forbes.com/sites/panosmourdoukoutas/2018/07/21/amazon-should-replace-local-libraries-to-save-taxpayers-money/), der die Idee zum Inhalte hatte, Bibliotheken durch Amazon-Läden zu ersetzen. Der Beitrag wurde bekanntlich schon nach wenigen Tagen von...

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Studie zum sich wandelnden Einkaufsverhalten in Deutschland

Das Einkaufsverhalten der Deutschen ist alles andere als eine in Stein gemeißelte unveränderliche Konstante. Nicht erst seit dem Erfolgszug des Internets ist dieses Verbraucherverhalten fortlaufend weitreichenden Veränderungen unterworfen. Auch Informationseinrichtungen, wie Bibliotheken, müssen sich dieser Entwicklungen bewusst sein. Prinzipiell sind sie ja auch Händler, nur halt für Informationen. Also, alles was man physisch und/oder online an Informationsgütern anbietet, folgt genau diesem...

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Sind Amazon-Rezensionen ein Ersatz für klassische Rezensionsquellen?

In der letzten Ausgabe von Library Essentials (2017, Nr. 2, S. 14-16) haben wir eine Studie vorgestellt, die sich mit einem Vergleich zwischen klassischen bibliographischen Datenbanken und Suchmaschinen für ihre Eignung als wissenschaftliche Recherchetools beschäftigt hat. In dieser Ausgabe gibt es einen ähnlichen Vergleich zwischen den Rezensionen auf Amazon.com, und denjenigen aus traditionellen Buchrezensions-Quellen, d.h. relativ neuer Online-Vertreter gegen alte, „langweilige“...

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Empfindliche Internet-Infrastruktur

In den letzten Wochen und Monaten lassen sich vermehrt Ausfälle selbst bei führenden Internetunternehmen wie Facebook oder Amazon beobachten. Es handelt sich hierbei nicht um irgendwelche ominöse Cyberattacken, sondern um Ausfälle, die im Zusammenhang mit den immer komplexeren Systemen dieser Anbieter stehen. Bis vor kurzem ist man mehr oder weniger davon ausgegangen, dass diese Technologieriesen mit ihrer ausgefeilten IT-Infrastruktur nie oder nur sehr kurz von solchen Blackouts betroffen...

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Studie zu E-Book-Formaten

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz hat in einer von der Europäischen und der Internationalen Buchhändlervereinigung (European and International Booksellers Federation - EIBF) in Auftrag gegeben Studie untersucht, wie und ob die aktuell verfügbaren E-Book-Formate für verschiedene Endgeräte austauschbar sind. Die vorliegenden Erkenntnisse aus dieser Untersuchung sind eindeutig und sie lauten, dass es dem Markt für elektronische Bücher an Transparenz fehlt und es Zeit für offene...

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Soziale Medien haben Startphase hinter sich gelassen

Das Marktforschungsunternehmen Nielsen attestiert in seinem neuestem Bericht zur Lage der sozialen Medien und sozialen Netzwerke „Social Media Report 2012“, dass soziale Medien inzwischen „erwachsen“ geworden sind. Gleichzeitig wachsen die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke weiterhin mehr oder weniger ungebremst. Wichtiger noch als das reine Wachstum – gemessen an der Zahl der neueröffneten Accounts – ist vielleicht die Tatsache, dass die User auf sozialen Medien inzwischen am längsten von allen Webseiten verweilen. Insgesamt wenden PC-Nutzer 20% ihrer gesamten am Computer verbrachten Zeit für soziale Netzwerke auf, und bei Besitzern von mobilen Endgeräten sind es schon 30%.

Hier ein Auszug mit weiteren Resultaten aus dem „State of Social Media 2012“:

Das am meisten besuchte soziale Netzwerk ist immer noch mit großem Abstand Facebook, gleichgültig welches Endgerät hierfür benutzt wird. Die Plätze 2 und 3 belegen bei den PC-Usern Blogger und Twitter, bei den mobilen Apps liegen Twitter und foursquare auf den Ehrenplätzen und bei den mobilen Webnutzern bekommt Twitter die Silbermedaille und Blogger Bronze.
Der Aufsteiger des Jahres unter den sozialen Netzwerken ist aber mit Sicherheit Pinterest, die virtuelle Online-Pinnwand zum Teilen von Bildern und Videos. Neben dem exponentiellen Wachstum ist ein besonderes Kennzeichen von Pinterest, dass diese Plattform vorwiegend von Frauen genutzt wird. Bei den US-amerikanischen PC-Nutzern lautet das Verhältnis 70% Frauen zu 30% Männern. Bei den Usern, die Apps zur Nutzung von Pinterest verwenden, beläuft sich das Verhältnis sogar auf 84 zu 16% und bei den mobilen Web-Usern auf 72 zu 28%. Auffällig ist auch der sehr hohe Anteil von Nutzern, die weißer Hautfarbe sind. Unter den PC-Usern sind es 86%. Die anderen Ethnien – Afroamerikaner, Asiaten, Lateinamerikaner – haben dagegen überwiegend Nutzungsraten von Pinterest im einstelligen Prozentbereich. Leider hat Nielsen keine Zahlen für andere Länder veröffentlicht. Aktuell scheint Pinterest (noch) ein überwiegend US-amerikanisches Phänomen zu sein. Laut dem Internet-Marktforschungsunternehmen Comscore hat Pinterest in Deutschland …

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Wie erkennt man fragwürdige Rezensionen in Online-Portalen?

Der führende Online-Händler Amazon hat vor kurzem Abertausende von Produkt-Rezensionen auf seiner Webseite gelöscht. Vermutet wird hinter dieser Aktion, dass Amazon den unzähligen falschen und fragwürdigen Eigen-Rezensionen den Kampf ansagen will. Rezensionen oder auch Empfehlungen auf Online-Portalen und in sozialen Netzwerken sind heute für die Kaufentscheidung von vielen Usern entscheidend. Daher ist es sicher nicht verwunderlich, dass sich hier eine Vielzahl von schwarzen Schafen herumtreiben. Überraschend ist eher, dass dieses Thema seit Jahren in den Medien größtenteils totgeschwiegen wird. Als Informationsspezialist sollte man in der Lage sein, solche zweifelhaften Besprechungen erkennen zu können. Der folgende Beitrag gibt hierzu einige hilfreiche Tipps.

Online-Rezensionen werden immer beliebter und ihre Anzahl steigt kontinuierlich. Bereits im Jahr 2007 hat eine Studie herausgefunden, dass allein auf Amazon 5,8 Millionen Besprechungen von schätzungsweise 2,19 Mio. Rezensenten vorhanden sind. Ein Verbot von solchen Kritiken dürfte deshalb für Online-Shops kaum in Frage kommen. Zudem haben laut einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Nielsen 70% Vertrauen in solche Kunden-Meinungen.

Wie einflussreich Online-Rezensionen und Amazon im Besonderen sind, verdeutlichen auch folgende Zahlen und Fakten:

Bei einer Studie schnitt Amazon sowohl was die Frequenz der Rezensionsnutzung (58%), als auch die Vertrauenswürdigkeit der Rezensionen (63%) angeht am besten ab.
Die Verfügbarkeit von Produktbewertungen ist für 59% aller britischen Online-Käufer ein wichtiges Entscheidungskriterium für einen Kauf. Das Gleiche gilt für die Verfügbarkeit der von Usern erstellten Produktkritiken (57% der britischen Online-Shopper sind dieser Meinung).
Online-Kundenbesprechungen sind für Unternehmen die effektivste soziale Taktik, um Verkäufe anzukurbeln. Weitere wichtige Online-Techniken sind das Anbieten von Fragen und Antworten (FAQs) auf der eigenen Homepage, sowie eine Facebook-Fanseite.
Ca. 70% der US-Amerikaner informieren sich vor einem möglichen Kauf zuerst anhand von Produktbewertungen und Kundenrezensionen über ein Produkt.
Digital Natives, also die Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen, verlangen eine Art sozialen Beweises für die Güte einer Ware. Sie kaufen daher keine Produkte und Dienstleistungen, bevor sie sich nicht anhand von anderen Nutzern erstellten Inhalten abgesichert haben.
Die wichtigsten Produktgruppen, die ein Digital Native nicht ohne durch andere User erstellte Kritiken oder Empfehlungen kaufen oder bestellen würden, sind populäre Elektronikartikel (44%), Autos (41%), Hotelzimmer (39%), Reisen (32%), Kreditkarten (29%) sowie Versicherungen (29%).
Nun zu den Ratschlägen und Fragen, die man sich stellen sollte …

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