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06-2013

34. ASpB-Tagung

[schema type="event" evtype="EducationEvent" url=" http://www.aspb2013.de/" name="34. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaften für Spezialbibliotheken e.V." description="Das Veranstaltungsmotto der ASpB-Tagung 2013 lautet "Leinen los! Innovationen und strategische Turn Arounds in Spezialbibliotheken". Schwerpunktmäßig werden Fragen und Themen erörtert wie z.B. "Wie entwickelt man neue, auch bibliotheksferne Dienstleistungen?" oder "Wie kann die Medienerwerbung an die geänderten Anforderungen einer...

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Aktuelle Zahlen zum deutschen Buch- und Zeitungsmarkt

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) haben neue Zahlen zum deutschen Buchmarkt respektive Zeitungsmarkt veröffentlicht. Nach diesen Angaben hat im Jahr 2012 der Absatz von E-Books in Deutschland deutlich zugenommen. Allerdings ist der Anteil der elektronischen Bücher am gesamten deutschen Buchmarkt immer noch sehr bescheiden. Der Gesamtmarkt weist dabei eine leicht rückläufige Tendenz auf. Gleichfalls rückläufig zeigt sich der...

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Online-Werbung nervt

Das Softwareunternehmen Adobe hat eine durch das Marktforschungsunternehmen Edelman Berland durchgeführte  Studie zu den digitalen Werbeformen veröffentlicht.  Untersucht wurden die Einstellungen von Verbrauchern sowie von Marketingexperten zu On- und Offline-Werbung in sieben Ländern – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA, Australien, Japan und Südkorea. Dazu wurden in jedem Land jeweils 1.250 Personen befragt. Hier einige Auszüge aus den vorliegenden Untersuchungsresultaten: In...

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Googles erste Suchtrefferseite weiterhin enorm wichtig

Viel ist in den letzten 10+ Jahren über die Relevanz der ersten Suchtrefferseite von Google für die dort gelisteten Websites geschrieben worden. Gleichzeitig ist der Suchalgorithmus von Google in dieser Zeit unzählige Male (siehe http://moz.com/google-algorithm-change) verändert worden. Der US-amerikanische Internetvermarkter Chitika hat nach 2010 zum 2. Mal Daten aus seinem Online- und Werbenetzwerk ausgewertet, um zu untersuchen, ob diese Dominanz der ersten Suchtrefferseite sich inzwischen...

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Nutzungsverhalten und Erwartungen von jungen Bibliotheksbenutzern

In einer neuen Untersuchung im Rahmen ihres langfristigen Untersuchungsprojekts zur Rolle der Bibliotheken für das Leben von Bürgern und Kommunen hat die US-amerikanische Forschungsorganisation Pew Research Center’s Internet & American Life Project das Nutzungsverhalten von jüngeren Amerikanern sowie deren Erwartungen an die Bibliotheken analysiert. Die vorliegenden Studienresultate weisen darauf hin, dass auch bei den 16 bis 29-Jährigen Printpublikationen weiterhin ihre Bedeutung haben....

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Zum Medienkonsum von digitalen Nachrichten

Passend zu den obigen Untersuchungen von Fittkau & Maaß und TNS Infratest hat der Medien- und Nachrichtenkonzern Thomson Reuters die 2. Ausgabe seines „Digital News Reports“ veröffentlicht. Befragt wurden Verbraucher zu ihren digitalen Mediengewohnheiten in Brasilien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA. Im Gegensatz zu der TNS Infratest-Untersuchung ist die in dieser Studie gefundene Bereitschaft der Konsumenten in Deutschland, für Online-Nachrichten zu zahlen, deutlich geringer. Wobei natürlich die Einschränkung zu machen ist, dass bei TNS Infratest die Betonung auf „guten“ Online-Informationen liegt. Insgesamt bietet der Bericht umfassendes neues Daten- und Zahlenmaterial zum mobilen Nachrichtenkonsum, zur Bereitschaft, für Online-Nachrichten zu zahlen, oder zu neuen Arten des Medienkonsums. Grundsätzlich kann man die Ergebnisse der Untersuchung von Thomson Reuters zusammenfassen mit dem Satz, dass Nachrichten immer mobiler, sozialer und in Realtime genutzt werden. Allerdings zeigen sich regional deutlich Unterschiede, wo, wann und wie Nachrichten von den Nutzern abgerufen werden.
Für diese Studie wurden insgesamt mehr als 11.000 Personen im Februar 2013 durch das Reuters Institute online befragt. Die Stichprobe für Deutschland beträgt 1.062 Personen, wobei anzumerken ist, dass nur Personen in dieser Umfrage berücksichtigt wurden, die in den letzten vier Wochen Nachrichten konsumiert haben. Ebenfalls zu beachten ist, dass der Medienkonsum von Offlinern in dieser Studie unterrepräsentiert wird, da als Befragungsmethode eine Online-Umfrage genutzt wurde. Damit wird klar, dass diese Studie keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit bei den erhoben Daten hat oder repräsentativ ist. Vielmehr geht es in dieser Studie darum, allgemeine neue Trends und Entwicklungen zu bestimmen und zu analysieren.

Hier ein Auszug aus den gewonnen Daten und Fakten zur Mediennutzung:

Der Abruf von Nachrichten mittels eines Tablet-Rechners hat innerhalb von 10 Monaten in allen untersuchten Ländern teilweise deutlich zugenommen. Spitzenreiter ist hier Dänemark, wo sich der Anteil der Nutzer innerhalb von 10 Monaten von 13% auf 25% fast verdoppelt hat. Die USA und Großbritannien weisen hier einen Anteil beim Nachrichtenkonsum mittels Tablets von 16% (2012: 11% bzw. 8%), Frankreich von 11% (2012: 6%) und Deutschland kommt auf 10% (2012: 5%).
Das wichtigste Endgerät, um digitale Nachrichten abzurufen bleibt der Computer. 85% der User rufen mindestens einmal in der Woche Nachrichten über ihren PC ab. Bei den Smartphone-Nutzern liegt dieser Anteil bei 62%, Tablet-User kommen auf 60%, Smart TV-User machen dies zu 54% und E-Reader-Nutzer kommen lediglich auf 17%.
Festgestellt wurde aber auch ein Trend zur Nutzung von mehreren Endgeräten für den Nachrichtenkonsum. Insgesamt ein Drittel der Umfrageteilnehmer nutzt inzwischen hierfür mindestens zwei verschiedene Geräte. 9% der befragten Personen nutzen mehr als …

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Öffentliche Bibliotheken in Großbritannien unter Druck

Seit die neue britische Koalitionsregierung aus den konservativen Tories und Liberaldemokraten unter Premierminister David Cameron im Mai 2010 das Ruder übernommen hat, wurden und werden zahlreiche Budgetstreichungen vorgenommen. Unter diesen Einsparungen leiden nicht zuletzt die öffentlichen Bibliotheken in Großbritannien. Die größte britische Gewerkschaft UNISON hat hierzu eine bedenkliche Studie publiziert. So sind allein in den Jahren 2011 und 2012 201 Bibliotheksserviceeinrichtungen (stationäre und mobile Bibliotheken) geschlossen worden. Von 2012 bis 2013 sind weitere 92 solcher bibliothekarischen Einrichtungen den öffentlichen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen. Und es scheint keine Ende in Sicht. Weitere 280 Bibliothekseinrichtungen sind seit April 2013 von der Schließung bedroht oder bereits geschlossen worden.

UNISON hat für die Untersuchung der Auswirkungen dieser Sparmaßnahmen auf Bibliotheken und ihre Mitarbeiter knapp 2.000 Bibliothekare befragt. Nachfolgend einige Aussagen aus dieser Studie:

Die Bibliotheksmitarbeiter arbeiten heute in Großbritannien härter als jemals zuvor, um ihre Dienstleistungen weiterhin am Laufen zu halten. So geben 79% der Umfrageteilnehmer an, dass sie derzeit mehr arbeiten müssen, um die bestehenden Dienstleistungen auf dem alten Niveau aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig haben 57% angegeben, dass es schon vor den Budgetkürzungen durch die Regierung Cameron nicht möglich war, die bestehenden Dienste im gewünschten Umfang aufrecht zu erhalten.
Dies hat auch Auswirkungen auf die psychische Verfassung der Bibliotheksmitarbeiter. So gibt jeder 4. Bibliothekar an, dass er/sie die meiste Zeit der Arbeit unter Stress stehe. Dies kann kaum überraschen, wenn man beachtet, dass 60% der befragten britischen Bibliotheksmitarbeiter ihre Vollzeitbeschäftigung verloren haben und 54% eine Reduzierung ihrer Teilzeitbeschäftigung hinnehmen mussten.
Inzwischen haben ein Drittel der Bibliotheken ihre Öffnungszeiten reduzieren müssen. Zudem haben ebenfalls ein Drittel der Bibliotheken begonnen, für bestimmte Dienstleistungen Geld zu verlangen, die sie früher kostenlos anbieten konnten. Eine weitere Maßnahme besteht darin, bestimmte Angebote einzuschränken, wie z.B. die Nutzung des Internets und von Computern.
So ist es nicht verwunderlich, dass 40% der …

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Deutsche kaufen neue Technologie, nutzen aber deren Potenzial kaum

Ein möglicher Wandel bei der Mediennutzung hat nicht nur Auswirkungen auf die Unterhaltungs- und Medienbranche, sondern auch für Informationseinrichtungen aller Art. Wer will schließlich Geräte für seine Bibliothek anschaffen, die von den Benutzern nicht oder nur ungern verwendet werden? Einen interessanten Einblick, wie diese Mediengewohnheiten gegenwärtig aussehen, liefert die neueste Ausgabe der Deloitte-Studie „The State of the Media Democracy“. Bereits zum 7. Mal hat die global tätige Unternehmensberatung Deloitte die aktuellen Mediennutzungsgewohnheiten von 20.000 Verbrauchern in 10 Ländern (Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Norwegen, Spanien, Südkorea, UK, USA) unter die Lupe genommen. Für Deutschland wurden im Januar 2013 mehr als 2.000 Konsumenten im Alter von 14 bis 75 Jahren mittels einer Online-Erhebung befragt. Die Untersuchung hat dabei einige aufschlussreiche Resultate hervorgebracht.
Folgende Ergebnisse beinhaltet „The State of the Media Democracy 2013“ u.a.:

Gegenüber 2012 hat sich die Verbreitung von Smartphones und Tablets in Deutschland um jeweils 21% auf nun 62% respektive 27% ausgeweitet. Dazu planen weitere 26% der deutschen Verbraucher, die bisher noch kein Smartphone besitzen, sich in den nächsten zwölf Monaten ein entsprechendes Gerät anzuschaffen. Als Gründe für dieses Wachstum bei Smartphones und Tablet-Rechnern nennt Deloitte in erster Linie neue Gerätetypen sowie fallend Preise.
Das wichtigste mobile Endgerät ist und bleibt für die deutschen Verbraucher allerdings der Laptop. So bevorzugen 71% der User den Laptop im direkten Vergleich gegenüber 29%, die den Tablet-Rechner favorisieren. Beim direkten Vergleich zwischen Laptop und Smartphone ist das Ergebnis etwas enger mit 57% zu 43%. Beim Vergleich zwischen Smartphone und Tablet liegt das Smartphone mit 74% gegenüber 26% in der Gunst der Nutzer deutlich voran. Anzumerken ist, dass bei dieser Frage lediglich Verbraucher befragt wurden, die beide Geräte besitzen. Gründe für die Beliebtheit der Laptops ist der größere Funktionsumfang dieser Geräte. Für Smartphones sprechen vor allem die Möglichkeiten der Sprachkommunikation. Tablets werden von den Konsumenten eher als Ergänzungsgeräte wahrgenommen, die speziell in bestimmten Situationen genutzt werden.
Connected TV, d.h. internetfähige Fernsehgeräte haben sich gegenüber dem Vorjahr fast schon explosionsartig in deutschen Haushalten verbreitet. …

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Wettbewerbsanalyse mit sozialen Medien

Viele Unternehmen und Organisationen haben längst erkannt, welche wichtige Rolle soziale Medien im Leben von vielen Usern einnehmen. Immer öfter nutzen sie daher Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter, um ihre Produkte und Dienstleistungen anzubieten oder um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Folge davon ist, dass große Mengen der von diesen Usern generierten Inhalte frei zugänglich auf solchen sozialen Medien-Websites verfügbar sind. Um einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten sowie die geschäftlichen Rahmenbedingungen beurteilen zu können, ist es nötig nicht nur die auf den eigenen Social Media-Websites befindlichen Inhalte zu analysieren, sondern auch die auf den Seiten der Konkurrenten enthaltenen Inhalte zu beobachten und auszuwerten. Wie man konkret eine Wettbewerbsanalyse auf sozialen Medien-Plattformen durchführt und die sozialen Medien-Daten in Wissen für die Entscheidungsträger umwandelt, wird in diesem Beitrag erläutert. Anhand eines Fallbeispiels aus der Pizza-Branche wird gezeigt, wie aus unstrukturierten Textinformationen auf Facebook- und Twitter-Seiten mittels Text-Mining nützliches Wissen extrahiert werden kann.

Als Anschauungsbeispiel in diesem Artikel dienen die Facebook- und Twitter-Seiten der drei größten Pizza-Ketten Pizza Hut, Domino’s Pizza und Papa John’s Pizza. Zuerst eine kurze Erläuterung zu Text Mining: Text Mining ist ein auf Algorithmen basierendes Analyseverfahren. Mittels Text Mining-Software ist es möglich, aus großen Mengen an unstrukturierten, textuellen Daten, wie man sie z.B. auf Webseiten oder sozialen Netzwerken findet, entscheidungsrelevante Informationen herauszufiltern. So können durch Text Mining-Analyseverfahren aus HTML-Seiten oder E-Mails z.B. Muster, Korrelationen, Trends oder Regeln identifiziert und extrahiert werden. Studien gehen davon aus, dass 80% aller in einem Unternehmen vorhanden Informationen in unstrukturierten, textuellen Daten vorliegen. Text Mining-Techniken werden aber nicht nur unternehmensintern eingesetzt, sondern sind von Forschern bereits erfolgreich für eine Vielzahl von Themenbereichen wie Wirtschaft, Medizin oder im Bildungsbereich eingesetzt worden. Mit Text Mining können Texte zusammengefasst, klassifiziert oder mit Metadaten automatisch angereichert werden.

Für die hier vorgestellte Fallstudie sollen die folgenden grundlegenden Fragen beantwortet werden:

Welche Muster lassen sich auf den Facebook-Seiten dieser drei Pizza-Ketten finden?
Welche Muster lassen sich auf den jeweiligen Twitter-Seiten finden?
Was sind die größten Unterschiede in Bezug auf ihre Facebook- und Twitter-Muster?
Um diese Fragen zu beantworten, wird eine soziale Medien-Wettbewerbsanalyse von diesen drei Unternehmen in einem 2-stufigen Verfahren durchgeführt. Zuerst werden manuell von ihren sozialen Medien-Auftritten verschiedene quantitative Daten wie die Anzahl der Fans/Follower, Anzahl der Postings, Kommentare, Shares und Likes etc. gesammelt. In der 2. Phase werden Text Mining-Auswertungen von den auf diesen sozialen Medien-Seiten veröffentlichten Text-Nachrichten durchgeführt. Hierbei erhält man Muster und Erkenntnisse, wie diese Unternehmen soziale Medien in der Praxis einsetzen. Als Stichprobe für das Text Mining dienen alle …

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Ist die wissenschaftliche Fachzeitschrift ein Auslaufmodell?

Die Rahmenbedingungen für Information Professionals haben sich bekanntermaßen in den letzten Jahren einschneidend verändert. So hat diese neue Informationswelt auch direkte Auswirkungen auf das bestehende alte, System des wissenschaftlichen Informationsaustauschs. Dieser Markt ändert sich schneller, als wir uns das vorher jemals hätten vorstellen können. Wir sind heute schon in der Lage, innerhalb von wenigen Sekunden über Google alle möglichen Informationen und Inhalte zu finden, für...

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