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01-2013

BID-Kongress 2013

[schema type="event" evtype="EducationEvent" url="http://www.bid-kongress-leipzig.de/" name="5. Kongress "Bibliothek & Information Deutschland"" description="Das diesjährige Tagungsmotto der von der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V. organisierten Veranstaltung lautet "Wissenswelten neu gestalten". Mit diesem Thema soll untersucht werden, wie Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen mit den Anforderungen und Wünschen der modernen Benutzer...

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Bibliothekswebseiten werden zunehmend mobil genutzt

Die US-amerikanische Forschungsorganisation Pew Internet hat eine aktuelle Untersuchung zu der Nutzungshäufigkeit und -arten von Bibliothekswebseiten publiziert. Wichtigstes Ergebnis dieser Studie ist die Beobachtung, dass es eine kontinuierliche Zunahme von mobilen Zugriffen auf Online-Bibliotheken gibt. Inzwischen haben 13% der über 16-Jährigen Bibliotheksbenutzer in den USA mittels eines mobilen Endgeräts auf die Website einer Informationseinrichtung zugegriffen. 2009 lag dieser Wert erst...

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Top 10 Intranets

Usability-Papst Jakob Nielsen hat seine neuste Liste mit den Top 10 der Intranets veröffentlicht. Seit dem Jahr 2001 werden Unternehmen ausgezeichnet, die besonders gelungene Intranetauftritte erstellt haben. Die Finanzbranche ist mit 3 Versicherungsunternehmen und einer Bank die große Gewinnerbranche des diesjährigen Nielsen-Awards. Zum ersten Mal ist ein Teilnehmer aus dem Nahen Osten (Saudi Commission for Tourism and Antiquities) in der Top 10-Liste aufgeführt. Seit der ersten Verleihung im...

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Neue Zeiten, neue Berufsbilder, neue Aufgaben

Die nationale und internationale Hochschullandschaft hat sich in den letzten Jahren unverkennbar gewandelt. Wissenschaftliche Bibliotheken können von dieser Veränderung profitieren und diese Transformation in der Hochschulausbildung mit neuen Dienstleistungen unterstützen und fördern. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Umsetzung von solchen neuen Aufgaben und Rollen für die Informationseinrichtungen allerdings nicht einfach zu bewerkstelligen. Die nordamerikanische...

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Print ist tot, lange lebe Print!

Gedruckte Zeitungen und Magazine sind nach Meinung vieler Branchenkenner ein Auslaufmodell. Selbst viele Verlage sehen dies inzwischen genauso und stecken inzwischen mehr Energie in den peinlichen Kampf um das vermeintliche goldene Vlies namens Leistungsschutzrecht alias "Lex Google", anstatt ihre Inhalte qualitativ zu verbessern. Eine abweichende Meinung zu diesem Thema vertritt das Beratungsunternehmen Boston Consulting Group (BCG). Die Analysten von BCG vermuten die Print-Medien keineswegs...

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Internetstatistiken 2012

Seit 2008 veröffentlicht das Webanalyseunternehmen Royal Pingdom eine jährliche, umfangreiche Zusammenstellung mit Internetstatistiken aus verschiedenen Quellen. Auch 2012 ist hier keine Ausnahme. Die vorliegende Sammlung von Internetstatistiken umfasst die Kategorien E-Mail, Homepages und Web-hosting, Webserver, Domainnamen, Internetuser, Social Media, Webbrowser, Mobiles Internet, Videos und Bilder.Nachfolgend ein kurzer Auszug aus diesen Zahlen:2,2 Mrd. User nutzen weltweit E-Mail. 144 Mrd....

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Technologie-Trends für 2013

Zu Ende eines Jahres und zu Beginn eines jeden Jahres wird nur zu gerne ein Blick in die berühmte Glaskugel geworfen. Nachfolgend wird eine kleine Auswahl von Prognosen und Vorhersagen vorgestellt, die zeigen, mit welchen technologischen Entwicklungen wir 2013 und darüber hinaus rechnen können, und die unseren Alltag und unser Berufsleben vielleicht nachhaltig beeinflussen werden. Die Vorhersagen zu den Technologie-Trends kommen von dem Netzwerkausrüster Ericsson, dem deutschen Hightech-Verband BITKOM und dem Technologieriesen IBM.

Zuerst die Technologie-Trend-Prognosen des Telekomausrüsters Ericsson:

Steigendes Vertrauen in die Cloud verändert die Anforderungen an elektronische Geräte
Gerade User von Tablets und Smartphones wissen die Vorteile zu schätzen, dass sie mit allen ihren Endgeräten auch auf alle ihre verschiedenen Online- und cloudbasierten Dienste zugreifen können. Auf der anderen Seite der Entwicklung stehen die User von klassischen Endgeräten wie Desktop-PC und Mobiltelefonen. Diese bevorzugen es eher, für jede spezifische Aufgabe ein spezielles Endgerät zu benutzen, d.h. etwa den PC für das Online- Banking einzusetzen oder eine SMS mit dem Mobiltelefon zu versenden. Insgesamt müssen die Hersteller von elektronischen Geräten – gleichgültig, ob es sich um Autos, Fernseher, Kameras etc. handelt – in Zukunft aber vermehrt dafür sorgen, dass ihre Produkte über einen Internetzugang verfügen. Geräte ohne Internetverbindung dürften immer weniger Käufer finden, da immer mehr Verbraucher es bevorzugen, unabhängig von ihrem gerade benutzten Endgerät auf alle verfügbaren Online-Dienste zugreifen zu können.

Computertechnologie für einen verteilten Geist
Ericsson sieht einen Paradigmenwandel bei der Computerarbeit von Desktop-PCs zu mobilen Tablet-Rechnern auf uns zukommen. Zumindest legt die von Ericsson durchgeführte Befragung diesen Schluss nahe. Von den Umfrageteilnehmern, die den Kauf eines Computers in absehbarer Zeit planen, wollen 18% sich einen Tablet-PC anschaffen, während 15% auf einen Desktop-Rechner setzen. Grundsätzlich entsprechen mobile Computer, und im speziellen Tablets, viel eher den heutigen Bedürfnissen und Wünschen der User, die unabhängig von Ort und Zeit ihren Aufgaben nachgehen wollen.

Bring dein eigenes Breitband zur Arbeit mit
57% aller Smartphone-Nutzer sind Arbeitnehmer, die ihren privat bezahlten Smartphone-Vertrag auch während ihrer Arbeitszeit einsetzen. Lediglich 6% der befragten Unternehmen übernehmen für ihre Arbeitnehmer die Verbindungskosten für deren Smartphone-Nutzung.

Mobile Technologien sind für Stadtbewohner heute bereits unverzichtbar
Die Mobile Netzwerkabdeckung ist heute bereits der 4. wichtigste Treiber für ein erfülltes, städtisches Leben. Allgemein ist der Trend hin zum mobilen Internet nicht mehr aufzuhalten. So gab es Ende 2012 weltweit bereits 1,1 Mrd. Mobilverträge. Bis 2018 erwartet Ericsson, dass diese Zahl auf 3,3 Mrd. Verträge zunehmen wird.

Persönliche soziale Sicherheitsnetzwerke
Soziale Netzwerke werden aufgrund…

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Nicht ohne mein Smartphone: Studie zur Generation Y und Mobiltechnologie

Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat in einer Studie untersucht, wie die als Generation Y, Millenials, Digital Natives oder auch als Generation Internet bezeichnete Usergruppe heute mobile Kommunikationsmittel und das Internet benutzt. Herausgekommen ist das Portrait einer jungen Generation, die bereits nach dem Aufstehen den Griff zum Smartphone kaum mehr unterdrücken kann. Echtzeit-Information ist für diese Nutzergruppe kein Modewort, sondern die Realität, die sie tagtäglich praktisch rund um die Uhr lebt. Insgesamt wurden für diese Untersuchung 1.800 Schüler, Studenten und jungen Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 30 Jahren in 18 Ländern befragt.

Für Deutschland ergaben sich u.a. folgende Resultate:

37% der deutschen Generation Y rufen ihre E-Mails, SMS oder Social Media-Updates immer ab, bevor sie in die Schule oder zur Arbeit gehen. 55% zeigen dieses morgendliche Informationsverhalten, wenn sie noch ausreichend Zeit haben. Dies bedeutet, dass 92% aller 18 bis 30-Jährigen Deutschen zuerst ihr mobiles Endgerät überprüfen, bevor sie zur Schule oder zur Arbeit gehen. Lediglich 8% verzichten am Morgen prinzipiell auf den Griff zum Smartphone.
Auf die Frage, wie sie mit ihren Freunden und Bekannten in Kontakt treten, sagen 18% der jungen Deutschen, dass dies ausschließlich Online erfolgt. 53% treffen ihre Freunde am liebsten noch immer persönlich. Weitere 29% treffen ihre Freunde sowohl Online als auch persönlich.
Wenige Illusionen hat die deutsche Generation Y darüber, ob die Online-Identität vieler Leute dem Charakter dieser Personen in der Realität gleicht. 48% sind der Meinung, das sich online und offline von den Usern unterscheidet. 36% denken sogar, dass die Online-Identität einer Person sich völlig von dem realen Menschen unterscheidet. Lediglich 9% denken, dass eine Person sich online genauso gibt und verhält, wie sie offline ist. 7% wissen auf diese Frage keine Antwort.
Auch bei der Frage, ob diese junge Altersgruppe…

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Studie zur illegalen Kopier-Kultur in Deutschland und in den USA

Das Urheberrecht spielt aktuell in der Diskussion um kostenpflichtige und kostenfreie Inhalte im Internet eine entscheidende Rolle. In einer der umfangreichsten Studien zu diesem Thema wurde das Medien- und Kopierverhalten der Verbraucher in den USA und Deutschland untersucht. Das Teilen von Inhalten geschieht dabei sowohl online als auch offline. Diese Arbeit zeigt auf, welche Einstellungen die User hier und jenseits des Atlantiks zu illegal angeeigneten Inhalten haben, welche Unterschiede es bei diesem Thema in der „deutsch-amerikanischen Freundschaft“ gibt und welche Schlussfolgerungen sich etwa für Verlage, Autoren und Gesetzgeber daraus ableiten lassen. Die Studie wurde von American Assembly mittels einer telefonischen Befragung von 1.000 Personen in Deutschland und 2.303 in den USA im Zeitraum von August bis September 2011 durchgeführt. Bei American Assembly handelt es sich um ein unabhängiges Forum für öffentliche Angelegenheiten an der Columbia Universität in New York. Die Untersuchung weist nach, dass sich die meisten Nutzer der Problematik von Urheberechtsverletzungen bewusst sind. Trotzdem hat in beiden Ländern knapp die Hälfte der Bevölkerung bereits einmal etwas Illegales kopiert oder heruntergeladen. Auffällig ist auch, dass die Unterschiede in der Kopier-Kultur zwischen diesen beiden Ländern nur geringfügig sind, obwohl sich die beiden digitalen Medienmärkte deutlich unterscheiden.

Wichtige Resultate aus dieser Studie sind u.a.:

Die digitalen Medienmärkte der USA und Deutschlands weisen erhebliche Unterschiede auf. So haben US-Amerikaner z.B. im Mittel wesentlich größere CD-Sammlungen als die deutschen Vebraucher. Bei den unter 30-Jährigen US-Amerikanern beträgt der Median für eine CD-Sammlung 1.000 CDs, in Deutschland nur 300 Stück. Weiterhin ist das Medien-Streaming in den USA schon wesentlich weiter verbreitet als in Deutschland. Dieser Punkt ist wichtig, da angenommen wird, dass kostengünstiges Video- und Musik-Streaming dabei hilft illegales Kopieren und Herunterladen zu verhindern. Die vorliegenden Ergebnisse in dieser Studie scheinen diesen Sachverhalt auch zu bestätigen. In den USA sagen 48%, die Inhalte auch illegal kopieren und teilen, dass sie dies aufgrund solcher Streaming-Dienste nun weniger oft machen.
Der Anteil der Hardcore-Kopierer, d.h. Dauer-Downloader von Filesharing-Plattformen, die sich praktisch alle ihre Medien illegal beschafft haben, beträgt in Deutschland …

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Studie zur Medienkonsum in Deutschland

In diesem Newsletter wurde in den vergangenen Monaten vermehrt über den Trend hin zur parallelen Nutzung von mehreren Endgeräten mit Bildschirmen berichtet. Eine aktuelle Untersuchung der zum privaten Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 Group gehörenden Vermarktungseinheit SevenOne Media hat diesen Trend nun auch für Deutschland bestätigt. Allgemein erwarten die Marktforscher, dass durch diesen parallelen Medienkonsum die Nutzung des Fernsehens weiter ansteigen wird. Print und anderen klassischen Medien, wie z.B. dem Radio, werden dagegen eher schlechte Zukunftsaussichten prophezeit.

Für diese Studie wurden insgesamt 1.000 Personen in Deutschland im Alter von 14 bis 49 Jahren in einer bevölkerungsrepräsentativen telefonischen Umfrage zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Um eventuell bestehende Generationsunterschiede feststellen zu können, wurden in dieser Untersuchungsreihe auch zum ersten Mal die Nutzer der Alterskategorie über 50 Jahren befragt.

Es haben sich u.a. folgende Erkenntnisse aus der Studie „Navigator Mediennutzung“ ergeben:

Die deutschen Verbraucher konsumieren immer mehr Medien. Der Medienkonsum pro Tag hat sich im Durchschnitt in den letzten 10 Jahren um rund ein Sechstel erhöht, und beträgt nun gesamthaft 585 Minuten oder 9,75 Stunden pro Tag.
Als wichtigste Ursache für den steigenden Medienkonsum wird die stärkere Interaktion zwischen den einzelnen Medienarten angesehen, und hierbei im Besonderen zwischen Fernsehen und Internet. Hier kommt es immer öfter zu einer Parallelnutzung von Fernsehen und internetfähigen Endgeräten. Knapp 60% nutzen das Internet zumindest gelegentlich neben dem Fernsehschauen. Oder mit anderen Worten: Wer viel fernsehsieht, ist meistens auch ein Internet-Junkie. Ausdruck für diese fast ideale Symbiose von TV-Gerät und Internet ist die Tatsache, dass zwei Drittel der parallelen Webuser sich während ihrer Online-Ausflüge mit TV-bezogenen Inhalten beschäftigen. Zukünftig dürfte sich dieses Zusammenspiel von TV und Internet noch akzentuieren, da die zunehmende Versorgung der Haushalte mit mobilen Endgeräten ein weiterer, entscheidender Treiber für diese Entwicklung ist.
Der Deutschen liebstes Medium bleibt vorläufig das Fernsehen. Mit einer Nutzungsdauer von allein 207 Minuten beansprucht das Fernsehschauen weiterhin den größten Teil des täglichen Medienkonsums. Das Internet kommt dagegen auf knapp die Hälfte der Zeit, d.h. 107 Minuten, wobei dieses Medium…

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