Neuer Jahresbericht zur Branche der Bibliothekssysteme

Wie wir wissen, sind Bibliothekssysteme nicht unbedingt das, was man in der IT-Sprache gerne als „sexy“ bezeichnet. Der neueste Jahresbericht von Marshall Breeding bestätigt diesen Eindruck. Bibliotheksautomatisierungssysteme sind weiterhin eher „nützlich“ als „innovativ“. Grundsätzlich ist daran auch nichts zu kritisieren, da sie vorrangig der Unterstützung von Bibliotheksmitarbeitern bei den alltäglichen Arbeiten, wie der Erwerbung, Erschließung und der Zugänglichkeit von Materialien dienen sollen. Insgesamt lässt sich diese Strategie auch am moderaten Wachstum der Branche ablesen. Allerdings wird erkennbar, dass besonders die großen Unternehmen der Branche versuchen, über ein wachsendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio Marktanteile zu gewinnen. Bisher behaupten sich aber die mittelständischen und kleinen Unternehmen recht gut. Ob das so bleibt, wird man in den nächsten Jahren sehen. Ein Vorteil für kleinere Anbieter auf dem Gebiet der Bibliothekstechnik ist sicherlich die äußerst heterogene Nachfrageseite. Bibliotheken, d. h. die Käufer solcher Systeme, sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Größe, Angebote, Dienstleistungen und ihres Publikums kaum mit einer einzigen Killer-Anwendung abzudecken, so dass es aktuell noch Platz für zahlreiche Anbieter gibt.



Wie wir wissen, sind Bibliothekssysteme nicht unbedingt das, was man in der IT-Sprache gerne als „sexy“ bezeichnet. Der neueste Jahresbericht von Marshall Breeding bestätigt diesen Eindruck. Bibliotheksautomatisierungssysteme sind weiterhin eher „nützlich“ als „innovativ“. Grundsätzlich ist daran auch nichts zu kritisieren, da sie vorrangig der Unterstützung von Bibliotheksmitarbeitern bei den alltäglichen Arbeiten, wie der Erwerbung, Erschließung […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können benötigen Sie ein ABO | oder melden Sie sich an (Login)

Mehr zum Thema:

  • Derzeit keine weiteren Artikel

Die Kommentare sind geschlossen.