Kommt Bibliotheken im Kampf gegen Fake News eine zentrale Rolle zu?
Datum: 4. März 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Das Internet hat unser Leben in den letzten 30 Jahren weitreichend beeinflusst und in vielen Bereichen erheblich verbessert. Waren Informationen vor 1990 nur schwer erhältlich, so leiden wir heute zunehmend unter einer Informationsüberlastung durch die Möglichkeiten des Internets. Mit dem Erfolg des Internets sind aber auch dessen dunkle Seiten sichtbar geworden. Insbesondere die sozialen Medien haben dafür gesorgt, dass lange Zeit massenhaft Falschinformationen, Verschwörungstheorien, Hassreden etc. praktisch ungefiltert verbreitet werden konnten. Diese Phänomene haben einen nicht unerheblichen Anteil an der gesellschaftlichen Spaltung, wie wir sie seit einigen Jahren rund um die Welt beobachten können. Vielleicht sind Fake News nicht ursächlich für diese gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen gewesen, aber sie haben sie ohne Frage in den letzten Jahren in einem erheblichen Ausmaß gefördert. Um Falschinformationen einzudämmen, wird seit einiger Zeit im Bibliothekswesen diskutiert, ob Bibliotheken nicht einen wichtigen Beitrag leisten können, damit solche fragwürdigen Inhalte und Informationen von den Menschen besser erkannt werden und sich nicht noch weiterverbreiten werden können. Können Bibliotheken eine wirksame Aufklärungsarbeit leisten und wenn ja, wie?

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem

Large Language Models respektive KI-Anwendungen durchdringen den Bildungssektor immer mehr. Darauf weist nicht nur die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz in einem Impulspapier hin – es zeigt sich auch in Googles und OpenAIs...