Internet Trends 2016
Datum: 22. Juni 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Trends

Wieder einmal ist es soweit. Mary Meeker, Partnerin bei der Risikokapital-Gesellschaft Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), hat ihre jährliche Zusammenstellung mit spannenden neuen Internet Trends an der diesjährigen Code Conference präsentiert. Die wieder sehr umfangreiche Präsentation enthält aktuelle Zahlen und Fakten zur Entwicklung des Internets. Die diesjährige Ausgabe nennt vor allem 3 bestimmende, neue Trends. Einmal scheint das Internet an eine gewisse Sättigungsgrenze gestoßen zu sein. Das Wachstum geht nicht allein in den Industrieländern zurück, sondern nun auch weltweit betrachtet. Zweitens: einen Suchbegriff in eine Suchmaschine einzutippen, um Informationen oder Dokumente zu finden, dürfte bald der Vergangenheit angehören. Spätestens in 5 Jahren werden die Hälfte aller Suchanfragen mittels Bildern oder Sprachanfragen durchgeführt werden. Und drittens: Messenger-Apps wie WhatsApp dienen als Second Screen und könnten den klassischen Startbildschirm mobiler Endgeräte bald ablösen, da sie das erste sind, was die User aufrufen, wenn sie ihr Smartphone oder Tablet einschalten.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

KI zwischen Risiken und Vorteilen

Als Ende 2022 ChatGPT, der KI-Chatbot der Firma OpenAI, für die breite Öffentlichkeit frei zugänglich wurde, war das Interesse riesengroß. Innerhalb von fünf Tagen hatten sich mehr als eine Million User für die Nutzung von ChatGPT registriert. In so kurzer Zeit hat...

KI-generierte Texte und Inhalte: zwischen Chance und Gefahren

Bis vor Kurzem war Künstliche Intelligenz (KI) für die breite Öffentlichkeit trotz der intensiven Medienberichterstattung etwas wenig Greifbares. Innerhalb weniger Monate dürfte sich das aber schlagartig verändert haben. Zuerst tauchten auf KI-basierende...

Wohin führt Twitters Weg?

In den letzten Wochen hat sich der Kurznachrichtendienst Twitter – der bislang auch von der Wissenschaftscommunity intensiv und gerne genutzt wird – zu einer Art täglicher Seifenoper entwickelt. Allein die Übernahme und dann wieder Nicht-Übernahme und dann doch...