Europäische Hochschulstudie zu OER
Datum: 3. August 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Zahlreiche Wissenschaftliche Bibliotheken versuchen schon seit längerer Zeit bei der Entwicklung und Verbreitung von Open Educational Resources (OER) eine führende Rolle zu übernehmen. Allgemein hat offene Bildung (OE oder Open Education) in den letzten Jahren durch das Aufkommen neuer Angebote und Möglichkeiten, wie OER und kostenfreien, interaktiven Online-Kursen (Massive Open Online Courses – MOOCs), an Sichtbarkeit und Relevanz zugenommen. Die Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition (SPARC), ein Zusammenschluss von Bibliotheken, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Organisationen, hat die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter europäischen Hochschulbibliotheken über offene Bildung (OE) und offene Bildungsressourcen (OER) veröffentlicht. In diesem Bericht werden Fragen wie mögliche Anschubfinanzierungen für OER-Programme, vorhandene OER-Richtlinien, die mögliche Führungsrolle von Bibliotheken bei OER oder auch mit OER zusammenhängende Bibliotheksdienste untersucht. Damit liefert diese Studie eine gute allgemeine Übersicht zum Stand der Entwicklung von OE und OER auf europäischer Ebene.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum...

OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken

Ohne Frage hat COVID-19 in den letzten knapp zwei Jahren die Bildungslandschaft rund um den Globus verändert. Dies betrifft besonders Hochschuleinrichtungen wie Universitäten, wo ein Großteil der Präsenzveranstaltungen nicht mehr durchgeführt worden konnte. Die...