Die Zukunft der Auskunft ist virtuell
Datum: 7. Januar 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Es existiert eine langjährige Debatte darüber, ob die an Auskunftstheken oder per Online-Chat-Diensten gestellten Fragen der Benutzer das Expertenwissen eines ausgebildeten Informationsspezialisten erfordern. Diese Frage gilt heute praktisch als entschieden, da die ständige Abnahme bei der Anzahl und Komplexität der Auskunftsfragen in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass viele wissenschaftliche Bibliotheken auf den Einsatz von professionellen Bibliothekaren für solche Aufgaben verzichten. In diesem Beitrag wird die These vertreten, dass durch einen proaktiv betriebenen Online-Chat-Auskunftsdienst dieser Trend möglicherweise wieder umgekehrt werden kann.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem

Large Language Models respektive KI-Anwendungen durchdringen den Bildungssektor immer mehr. Darauf weist nicht nur die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz in einem Impulspapier hin – es zeigt sich auch in Googles und OpenAIs...