Die Kunst des Schreibens oder eine wissenschaftliche Fata Morgana
Datum: 8. Januar 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Durch einen Zufall ist Anne‐Wil Harzing, Professorin an der Middlesex University, auf ein interessantes Phänomen gestoßen. Harzing hat vor zehn Jahren ein Software-Programm entwickelt, das Akademikern helfen soll, Zitationen für ihre Arbeiten zu finden und zu analysieren. Bei dieser Arbeit erhielt sie Kontakt zu vielen anderen Wissenschaftlern, die sich oftmals hobbymäßig bibliometrisch betätigen. Durch diesen Austausch wurde sie auf eine Referenz aufmerksam, mit der offensichtlich etwas nicht in Ordnung ist, aber bei den Autorenrichtlinien für eine Elsevier-Zeitschrift aufgeführt wird.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Chancen und Vorteile durch Smart Cities

Eine aktuelle Umfrage des deutschen Technologie-Verbands Bitkom1 zum Konzept der Smart Cities bietet auch für Bibliotheken wichtige Einblicke, wie sich die städtischen Räume in Deutschland in der Zukunft entwickeln und wie sie aussehen könnten. Allgemein verspricht...

Flut von Predatory Journals reißt nicht ab

Predatory Journals, d. h. unseriöse wissenschaftliche Zeitschriften, sind aus verschiedenen Gründen ein problematisches Phänomen. Solche Publikationen genügen nicht den üblichen wissenschaftlichen Standards, sie bringen keinen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und...

Das Internet Archive wird 25!

Dieses Jahr jährt sich der Geburtstag der ersten Website bereits zum 30. Mal. Am 6. August 1991 schaltete Tim Berners-Lee die erste Website (http://info.cern.ch/hypertext/WWW/TheProject.html) für die Öffentlichkeit online. Damit wurde der Grundstein für das World Wide...