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Die Entscheidungsfindung der Chefs ist im (digitalen) Wandel

Datum: 31. Oktober 2014
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Große Datenmengen und Datenanalyse haben in den letzten Jahren tiefe Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Die Zeiten, als Firmenchefs spontan aus einem Bauchgefühl heraus z.B. einen Firmenzukauf getätigt haben, sind grundsätzlich vorbei. Heute werden keine Entscheidungen mehr getroffen, ohne dass auf irgendwelchen Stufen Daten vorher eingeflossen sind. Viele Firmenchefs können heute auf eine große Menge von aufbereiteten Informationen zurückgreifen, bevor sie eine wichtige Entscheidung ("Big decision") treffen, in welche strategische Richtung sich ihr Unternehmen entwickeln soll. Das Wirtschafsforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) hat im Auftrag der Unternehmensberatung PwC in einem Bericht untersucht, welche Auswirkungen Big Data und die verbesserten Möglichkeiten zur Datenanalyse auf Entscheidungsprozesse haben, und betrachtet die Agenda für die großen Entscheidungen über die nächsten 12 Monate. Der Bericht stützt sich auf eine weltweite Umfrage unter 1.135 Führungskräften, wovon mehr als die Hälfte (54%) Mitglieder der Geschäftsleitung sind. Die Teilnehmer repräsentieren 18 verschiedenen Branchen, wovon ca. 10% jeweils aus dem Finanz-, Technologie- und Energiesektor kommen. Dazu wurden noch vertiefende Interviews mit mehr als 25 ausgewählten Führungskräften, Beratern und Wissenschaftlern geführt.

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