Wissenschaftliche Fachartikel leiden unter sich „zersetzenden“ Literaturverweisen

Ausgabe 1-2015

Mit dem Auftauchen des Webs haben sich die meisten Aspekte unserer Kommunikation grundlegend verändert. Die wissenschaftliche Kommunikation bildet hier keine Ausnahme. Charakteristisch für Veröffentlichungen im Web sind die Unmittelbarkeit und die sofortige Zugriffsmöglichkeit. Diese Eigenschaften sind verantwortlich, dass die Geschwindigkeit, mit der wissenschaftliche Inhalte und Wissen verbreitet werden, in den letzten 20 Jahren dramatisch zugenommen hat. Diese Transformation von einem papierbasierten wissenschaftlichen Kommunikationssystem zu einem webbasierten Wissensaustausch hat aber auch ihre negativen Seiten. In diesem Beitrag wird eine dieser problematischen Folgen näher untersucht, nämlich die von den sich "zersetzenden" Quellenangaben. Teilweise ist es heute für Forscher nach einer gewissen Zeit schwierig bzw. unmöglich, für wissenschaftliche Veröffentlichungen noch die entsprechenden Originalquellen wiederzufinden. So ist es aber kaum möglich den Kontext eines Fachartikels richtig zu erfassen und einzuordnen. Wie groß das Ausmaß dieser "verfaulenden" Literaturhinweise inzwischen ist, versucht diese Arbeit zu erforschen.



Mit dem Auftauchen des Webs haben sich die meisten Aspekte unserer Kommunikation grundlegend verändert. Die wissenschaftliche Kommunikation bildet hier keine Ausnahme. Charakteristisch für Veröffentlichungen im Web sind die Unmittelbarkeit und die sofortige Zugriffsmöglichkeit. Diese Eigenschaften sind verantwortlich, dass die Geschwindigkeit, mit der wissenschaftliche Inhalte und Wissen verbreitet werden, in den letzten 20 Jahren dramatisch zugenommen […]

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