Wie man E-Ressourcen optimal verwalten kann

Ausgabe 8-2017

Gedruckte Bücher und Print-Zeitschriften stellen schon seit geraumer Zeit für viele wissenschaftliche Bibliotheken nicht mehr den größten Ausgabenposten in ihren Etats dar. Digitale Inhalte, d. h. elektronische Informationsressourcen, haben die klassischen analogen Medien bezogen auf die dafür aufgewendeten Ausgaben inzwischen überholt. Laut der aktuellen Bibliotheksstatistik machen die Ausgaben für die Lizenzierung von digitalen Inhalten für deutsche Universitätsbibliotheken bereits 64 % ihres Gesamtaufwands aus. Somit drängt sich für Budgetverantwortliche natürlich die Frage auf, ob sie ihre digitalen Bestände möglichst optimal lizenziert und zusammengesetzt haben? Die bisher für diese Aufgabe eingesetzten Kennzahlen erfassen aber nicht alle möglichen Kosten- und Nutzungsarten. Sie berücksichtigen auch nicht, dass die Marktmacht einiger großer wissenschaftlicher Verlage es schwierig gestaltet, Preisnachlässe zu erhalten. In dem folgenden Beitrag wird daher ein neues praxisbezogenes Modell entwickelt, mit dem es möglich ist, sich ein optimiertes E-Portfolio zu erstellen.



Gedruckte Bücher und Print-Zeitschriften stellen schon seit geraumer Zeit für viele wissenschaftliche Bibliotheken nicht mehr den größten Ausgabenposten in ihren Etats dar. Digitale Inhalte, d. h. elektronische Informationsressourcen, haben die klassischen analogen Medien bezogen auf die dafür aufgewendeten Ausgaben inzwischen überholt. Laut der aktuellen Bibliotheksstatistik machen die Ausgaben für die Lizenzierung von digitalen Inhalten für […]

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