Wer zahlt eigentlich für Gold Open Access?

Immer größer wird der Anteil von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die nach dem Open-Access-Geschäftsmodell publiziert werden. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis fast alle wissenschaftliche Literatur frei zugänglich ist. Schließlich entstehen immer mehr Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene, die die Transformationen des wissenschaftlichen Publikationswesens vorantreiben. Besonders der Goldene Weg von Open Access (OA), d. h. die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Artikel in einer OA-Zeitschrift, wäre für viele OA-Befürworter das wünschenswerte Ziel. Kaum untersucht ist bisher beim Gold-Standard des OA die Frage, ob die verschiedenen Kostenbeteiligungsmodelle zu den gleichen oder zu unterschiedlichen finanziellen Belastungen für die beteiligten Institutionen führen. Ausgehend vom aktuellen Stand des Goldenen Wegs des OA wird diese Frage anhand von fünf möglichen Kostenbeteiligungsmodellen untersucht. Die erhaltenen Resultate deuten darauf hin, dass die verschiedenen Kostenbeteiligungsmodelle für die meisten Forschungseinrichtungen kaum Einfluss auf ihre finanziellen Belastungen haben. Es gibt allerdings Ausnahmen, wo je nach gewähltem Kostenbeteiligungsmodell für einige Forschungseinrichtungen erheblich unterschiedliche Kostenbeiträge entstehen können. Als Untersuchungsstichprobe dienen OA-Publikationen von Autoren aus Deutschland.



Immer größer wird der Anteil von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die nach dem Open-Access-Geschäftsmodell publiziert werden. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis fast alle wissenschaftliche Literatur frei zugänglich ist. Schließlich entstehen immer mehr Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene, die die Transformationen des wissenschaftlichen Publikationswesens vorantreiben. Besonders der Goldene Weg von Open […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können benötigen Sie ein ABO | oder melden Sie sich an (Login)

Mehr zum Thema:

Die Kommentare sind geschlossen.