Studie zu Desinformationen auf Social-Media-Plattformen

In den letzten Jahren standen besonders die zwei führenden sozialen Netzwerke Facebook und Twitter unter Erklärungsbedarf, wenn es um Themen wie Filterblasen und Falschinformationen ging. Sie stehen in Verdacht, diese Phänomene in großen Stil wenn vielleicht nicht selbst zu erschaffen, so doch zumindest zu erlauben, zu fördern und zu verbreiten. Ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit ist dieses Thema durch die bekannt gewordenen Vorfälle während der US-Präsidentenwahl im Jahr 2016 gerückt, als versucht wurde diese Wahl zu beeinflussen. Als Reaktion auf die damals gegen sie erhobenen Vorwürfe haben die großen Tech-Plattformen inzwischen mehr als 125 offizielle Ankündigungen publiziert, wie sie zukünftig solche unerwünschten Manipulationen in Eigenregie verhindern möchten. Zu den am häufigsten genannten Selbstregulierungsmaßnahmen gehören Änderungen an den verwendeten Algorithmen sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Diese Lösungsansätze sollen helfen, Desinformationen und Junk-Nachrichten zu erkennen und zu entfernen. Eine Studie des Oxford Information Labs hat untersucht, inwieweit diese angekündigten Änderungen tatsächlich umgesetzt wurden und wenn ja, ob die damit beabsichtigten Auswirkungen wirklich die Verbreitung von Falschinformationen auf Social-Media-Plattformen eindämmen können. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt jedoch weniger auf dem in Medien und Politik thematisierten Bereich der bezahlten Werbung auf diesen Plattformen. Vielmehr geht es um die schwer zu erfassende virale Verbreitung unbezahlter, originärer Inhalte in Form von politisch motivierten Beiträgen oder Nachrichten.



In den letzten Jahren standen besonders die zwei führenden sozialen Netzwerke Facebook und Twitter unter Erklärungsbedarf, wenn es um Themen wie Filterblasen und Falschinformationen ging. Sie stehen in Verdacht, diese Phänomene in großen Stil wenn vielleicht nicht selbst zu erschaffen, so doch zumindest zu erlauben, zu fördern und zu verbreiten. Ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit […]

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