Stoppt den SEO-Terror!

Ausgabe 3/2014

Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization, kurz: SEO) sowie Suchmaschinenmarketing (engl. Search Engine Marketing - SEM) hat sich seit den 90er-Jahren zu einer milliardenschweren Branche entwickelt. So mancher SEO-Experte erhebt daraus den Anspruch, diese "Disziplin" inzwischen schon in den Status eines wissenschaftlichen Lehrgebiets zu erheben. Unternehmen und andere Webseitenbetreiber zahlen heute hippen Agenturen erkleckliche Summen, um vor allem in den Google-Suchtrefferlisten hochzusteigen, wenn sie nicht sogar selbst ein eigenes kostspielige SEO-Team für diese Aufgabe zusammengestellt haben. Dabei nimmt dieses SEO-Geschäft immer seltsamere Blüten an, die einen eher an die Internetzensur in diktatorisch-regierten Ländern erinnern. Gleichzeitig verkündet Google, dass solche SEO-Maßnahmen eigentlich völlig sinnlos sein sollen. Trotzdem hängt die gesamte SEO-Branche an den Lippen von Googles Chef-Qualitätsbeauftragtem Matt Cutts, wenn dieser wieder einmal das Gegenteil von dem erzählt, was er ein paar Monate vorher verklausuliert ausgeplaudert hat. In der Folge macht sich jeweils eine Armee von selbsternannten SEO-"Fachleuten" auf, für teures Geld ihren Auftraggebern den jeweils neuesten Trend bei der Suchmaschinenoptimierung zu verkaufen. Immer willkürlicher und aggressiver scheinen diese Verfechter der pseudo-suchmaschinenoptimierten Seiten dabei vorzugehen, um ihre Luftblasen-Ziele zu erreichen. Und Google liefert mit seinen immer willkürlicheren neuen Richtlinien den entsprechenden Unterbau für diesen Unsinn. Nachfolgend eine reale Begebenheit, die einen nur mehr den Kopf schütteln lässt:

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