Mit Twitter die wissenschaftliche Wirkung messen?

Altmetrics, oder auf Deutsch Altmetriken, gelten als vielversprechende neue Möglichkeit, die wissenschaftliche Wirkung („Impact“) eines Forschers abseits von klassischen Fachzeitschriften und akademischen Publikationen zu erfassen und zu messen. Diese alternativen bibliometrischen Kennzahlen berücksichtigen auch die im Internet und in sozialen Medien erzeugte wissenschaftliche Resonanz einer Forschungsarbeit bzw. eines Wissenschaftlers. Sie sind somit auch eine Folge der sich wandelnden Wissenschaftskommunikation. Insgesamt erhofft sich die Wissenschaftsgemeinde von Altmetriken eine umfassendere und genauere Bewertung wissenschaftlicher Forschung. Ein weiterer Altmetrics zugesprochener Vorteil ist das schnellere Erkennen einflussreicher Arbeiten – das mit den klassischen bibliometrischen Kennzahlen nur sehr ungenügend derreicht werden kann. Teilweise dauert es Jahre, bis die Resultate einer Arbeit mit Zitaten gewürdigt werden. Ungeklärt ist bisher, wie stabil und konsistent diese neuen Indikatoren sind. Besonders der Kurznachrichtendienst Twitter ist eine der wichtigsten altmetrischen Datenquellen für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Bisherige Untersuchungen zeigen jedoch, dass die darauf basierenden Metriken nicht immer befriedigende Resultate liefern. In dem vorliegenden Beitrag wird untersucht, wie geeignet Twitter für die Messung der wissenschaftlichen Wirkung ist.



Altmetrics, oder auf Deutsch Altmetriken, gelten als vielversprechende neue Möglichkeit, die wissenschaftliche Wirkung („Impact“) eines Forschers abseits von klassischen Fachzeitschriften und akademischen Publikationen zu erfassen und zu messen. Diese alternativen bibliometrischen Kennzahlen berücksichtigen auch die im Internet und in sozialen Medien erzeugte wissenschaftliche Resonanz einer Forschungsarbeit bzw. eines Wissenschaftlers. Sie sind somit auch eine Folge […]

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