Mangelnde Transparenz bei Peer Review und Preprints

Wissenschaftliche Fachzeitschriften sind auch in Zeiten der Sozialen Medien der wichtigste Kommunikationsweg, um akademische Forschungsergebnisse zu publizieren. Bevor solche wissenschaftlichen Beiträge aber publiziert werden, muss ihre Qualität zuerst geprüft werden. In der Regel geschieht das heute mit dem Peer-Review-Verfahren, bei dem unabhängige Kollegen aus dem gleichen Forschungsgebiet als Gutachter diese Arbeiten prüfen. Allein aus diesem Grunde wären eindeutige und einfach aufzufinden Verlagsrichtlinien für Autorinnen und Autoren über das von Fachmagazinen eingesetzte Peer-Review-Verfahren wichtig. Nur so können sie Zeitschriften finden, die für die Veröffentlichung ihrer Arbeiten geeignet sind. In einer aktuellen Untersuchung zeigt sich, dass von 171 führenden wissenschaftlichen Zeitschriften ein signifikanter Teil keine brauchbaren Informationen zum eingesetzten Peer-Review-Verfahren anbietet. Ebenso selten finden sich auf den Websites Angaben, ob es den Autoren gestattet ist Preprints zu erstellen. Gerade in Zeiten steigender Bedeutung von Open Access würde man eigentlich erwarten, dass Fachzeitschriften ihre Verlagsrichtlinien offen kommunizierten. Etwas provokativ ausgedrückt: Transparenz sieht anders aus.



Wissenschaftliche Fachzeitschriften sind auch in Zeiten der Sozialen Medien der wichtigste Kommunikationsweg, um akademische Forschungsergebnisse zu publizieren. Bevor solche wissenschaftlichen Beiträge aber publiziert werden, muss ihre Qualität zuerst geprüft werden. In der Regel geschieht das heute mit dem Peer-Review-Verfahren, bei dem unabhängige Kollegen aus dem gleichen Forschungsgebiet als Gutachter diese Arbeiten prüfen. Allein aus diesem […]

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