Lebt doch einfach mit den veralteten bibliothekarischen Klischees!

Ausgabe 4-2016

Jeder Beruf wird mit bestimmten Klischees verbunden, und Bibliothekare sind da natürlich keine Ausnahme. Wer kennt sie nicht, die Vorstellungen, wie sie z.B. in vielen Kriminalromanen zelebriert werden, wo eine ältere, bieder gekleidete und rührige Dame mit einer dickrandigen Brille die zu lauten Benutzer im Lesesaal zur Ruhe auffordert oder den Besucher höflich bei der Suche nach einem Buch unterstützt. In den letzten Jahren hat sich ein Trend im Bibliothekswesen entwickelt, auf diese tief in der Öffentlichkeit verwurzelten Rollenstereotype zu reagieren, um diese in der Bevölkerung veralteten Klischees zu korrigieren. Dieses Verhalten des Berufsstandes wird allerdings auch kritisch gesehen, wie nachfolgender Beitrag zeigt. Der Autor bekennt gleich zu Beginn, dass er müde von dieser Art von Diskussionen ist.



Jeder Beruf wird mit bestimmten Klischees verbunden, und Bibliothekare sind da natürlich keine Ausnahme. Wer kennt sie nicht, die Vorstellungen, wie sie z.B. in vielen Kriminalromanen zelebriert werden, wo eine ältere, bieder gekleidete und rührige Dame mit einer dickrandigen Brille die zu lauten Benutzer im Lesesaal zur Ruhe auffordert oder den Besucher höflich bei der […]

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