Kostenvergleich: E-Books vs. Print

Ausgabe 3-2015

Die wirtschaftliche Situation von wissenschaftlichen Bibliotheken hat sich in den letzten Jahren für viele Einrichtungen nicht wesentlich verbessert, d.h. es muss weiterhin oft gespart werden. Gleichzeitig sehen sich die Bibliotheken den zunehmenden Wünschen ihrer Nutzer nach einem größeren Angebot von mehr elektronischen Informationsressourcen bei Zeitschriften und Büchern gegenüber. Die Frage "Print oder elektronisch?" wird vermehrt auch durch einen Platzmangel für die vorhandenen Print-Materialien sowie auch eine verstärkte Nutzung der Bibliothek zu anderen Zwecken forciert. Eine Umstellung auf nur elektronische Formate drängt sich aus dieser Sicht zwar auf, allerdings sollten die Bibliotheken vor so einem Schritt zuerst die wirtschaftlichen Folgen solch einer Umstellung genau prüfen. In diesem Beitrag wird das Fallbeispiel der Auburn University at Montgomery (AUM) vorgestellt. Die AUM hat bei der Analyse ihrer Ausgaben für Erwerbung und Pflege überraschenderweise festgestellt, dass die durchschnittlichen Kosten unter Berücksichtigung aller Aufwandsarten für E-Books höher sind als die für gedruckte Bücher. Diese Ergebnisse befinden sich im Einklang mit den bereits von Gray und Copeland (2012) gefundenen Resultaten für öffentliche Bibliotheken.



Die wirtschaftliche Situation von wissenschaftlichen Bibliotheken hat sich in den letzten Jahren für viele Einrichtungen nicht wesentlich verbessert, d.h. es muss weiterhin oft gespart werden. Gleichzeitig sehen sich die Bibliotheken den zunehmenden Wünschen ihrer Nutzer nach einem größeren Angebot von mehr elektronischen Informationsressourcen bei Zeitschriften und Büchern gegenüber. Die Frage „Print oder elektronisch?“ wird vermehrt […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können benötigen Sie ein ABO | oder melden Sie sich an (Login)

Mehr zum Thema:

Die Kommentare sind geschlossen.