Etablieren sich Blogger als Alternative zu Berufsjournalisten?

Ausgabe 6-2018

Die Vorbehalte in der Öffentlichkeit und in der Kommunikationswissenschaft gegenüber dem sogenannten „Amateurjournalismus", d. h. Bloggern, sind weiterhin sehr groß. Gerade im Rahmen der Fake-News-Debatte scheinen Blogs und ihre Betreiber schlecht abzuschneiden. Oft hört man neben dem Argument der fehlenden Faktenrecherche auch Vorwürfe wie Schleichwerbung in Blogbeiträgen. Auf der anderen Seite sprechen traditionelle Journalisten derzeit nur allzu gerne von einem wieder aufkeimenden Qualitätsjournalismus, zu dem die klassischen Medien zurückkehrten. Die Otto Brenner Stiftung hat nun eine Studie herausgegeben, die zu klären versucht, ob und inwieweit es Unterschiede zwischen journalistisch tätigen Bloggern und klassischen Journalisten gibt. Die vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Differenzen nicht (mehr) so groß sind. Journalistische Blogs sollten somit auch für Informationsspezialisten zu den relevanten Informationsquellen zählen, vor allem wenn man auf der Suche nach nicht in den klassischen Medien enthaltenen Informationen ist.



Die Vorbehalte in der Öffentlichkeit und in der Kommunikationswissenschaft gegenüber dem sogenannten „Amateurjournalismus“, d. h. Bloggern, sind weiterhin sehr groß. Gerade im Rahmen der Fake-News-Debatte scheinen Blogs und ihre Betreiber schlecht abzuschneiden. Oft hört man neben dem Argument der fehlenden Faktenrecherche auch Vorwürfe wie Schleichwerbung in Blogbeiträgen. Auf der anderen Seite sprechen traditionelle Journalisten derzeit […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können benötigen Sie ein ABO | oder melden Sie sich an (Login)

Mehr zum Thema:

Die Kommentare sind geschlossen.